Orphaned Land (Israel) "Mabool – The story of the three sons of seven" CD
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Ganze 7 Jahre mussten wir auf ein neues Zeichen der Israelis warten. Schließlich gibt es diese Burschen unter dem Orphaned Land-Banner seit 1992 und bereits mit ihren Erstwerken (damals noch bei Holy Records) haben sie ihre „heimatlichen“ Einflüsse bzw. sog. roots nicht versteckt. Was sie ja auch deutlich von vielen anderen Bands herausgehoben hat. Nicht viele schaffen es sich mit ihrem „orientalischen“ Einfluss im Metalbereich zu behaupten und die Menge in der westlichen Welt zu begeistern bzw. auf Dauer am Start zu bleiben. Was natürlich meistens auch an der Mentalität selbst liegt, aber das gilt ja für jedes Land separat. In ihrer Heimat sind sie seit Jahren Kult, das steht fest. Bei uns dürfte dieser Kultstatus nun mit diesem „Mabool“- Konzeptalbum einen deutlichen anschub bekommen. Ja, ich denke sogar, dass diesmal eine ähnliche Welle wie damals zu Moonspells „Opium“-Zeiten entstehen könnte.
Orphaned Land schaffen es tatsächlich die vielen unterschiedlichen Sprachen, die verschiedensten Instrumente (deren Namen kaum aussprechbar sind) und die enormen Kontraste ihres so „unerklärlichen“ Landes in eins zu verbinden (ich möchte an dieser Stelle ungern zu politisch werden und meine deutliche Meinung dazu abgeben, hat ja im Metal nichts zu suchen! Zum Glück gibt es ja bei uns Metalfreaks keine Grenzen!
Mabool bietet auf der einen Seite viel Heavy/Dark Metal mit abwechslungsreichen Vocals und auf der anderen Seite dieses mittelöstliche orientalische „Ding“ mit einem progressiven Touch. Und diese Seiten harmonieren sehr gut miteinander. Man darf hier jedoch nicht den Fehler begehen und die Songs querbät hören!!! Mabool ist definitiv ein reines Konzeptalbum mit seinen ganzen 68 Minuten. Was heißen soll, dass Mabool auch nur so durchgehört werden sollte. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der ein oder andere Songs doch eher uninteressant wirken könnte (die Betonung liegt auf könnte!).
Eins macht mir jedoch Sorgen: Es wird verdammt schwer ein solches Werk live zu promoten, da meiner Meinung nach nur die ganze Scheibe auch so präsentiert werden kann. Na ja, sollte es mal Möglichkeiten geben, dass die Band eine 2-stündige Headliner-Tour absolviert, dann muss ich auf jeden Fall dabei sein..... aber na ja, das wird wohl eher ein Wunschdenken bleiben.
Fazit: Für reine Die-Hard-Metalfreaks dürfte diese Werk nicht viel hergeben, man muss nämlich schon etwas für die arabischen Einflüsse und Wurzeln der Band übrig haben. Aber vielleicht kommt ja dies auch erst, wenn man sich mit diesem Werk auseinandergesetzt hat? Daraus folgt: Also lasst Euch nicht abschrecken! Ein wirklich nettes Konzeptalbum. Und für Century Media ein erneuter Gewinn in Sachen anspruchsvoller Metal! Erwähnenswert wäre noch, dass die erste Auflage incl. einer Bonus-CD veröffentlicht wird, die 5 Akustik-Livesongs enthalten wird. 8.5 Punkte von Arturek (am 20.02.2004)
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musikalischer Background des Verfassers ...sehr viel
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