Into Eternity (Kanada) "Buried In Oblivion" CD
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Puuh !!! Es wird einem heuer wirklich nicht leicht gemacht – qualitativ hochwertige Alben purzeln nur so aus den Regalen; manche davon erschließen sich dem geneigten Konsumenten aber erst nach einigen Durchläufen. So ist es auch im vorliegenden Fall bei den Kanadiern INTO ETERNITY mit ihrem aktuellen Longplayer. Was sich nach dem ersten Durchlauf anhört wie ein ziemlich chaotischer Mix aus Progressive Power Metal mit Death Metal-Ausbrüchen, entpuppt sich als wahres Juwel, wenn man der CD Zeit gibt sich zu entwickeln. Das ist wie mit gutem Rotwein oder Single Malt Whisky ...
Am meisten Gewöhnungszeit benötigt jeweils das Organ der beiden Shouter Chris und Tim, welche beide „Lead & Death Vocals“ für sich beanspruchen. Das und der hochkomplexe Songaufbau verleihen den einzelnen Songs jedoch eine filigrane und unverwechselbare Struktur, welche sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album zieht.
Irgendwie erinnert mich das Ganze ein wenig an eine Mischung aus EXTOL, VINTERSORG, DREAM THEATER und ... AND OCEANS, obwohl die Musik von INTO ETERNITY für sich genommen etwas vollkommen Eigenständiges ist.
Der Sound geht voll in Ordnung und das CD-Cover (Mattias Norén) ist ein kleines Meisterwerk. Die Scheibe ist definitiv nichts zum „Mal schnell reinhören“ und daher entfallen die Anspieltips; wenn man sich ein ungefähres Bild vom Potential des kanadischen Fünfers machen möchte, muß man so oder so mindestens drei Durchläufe investieren. Wenn es denn aber unbedingt sein muß, dann nicht das letzte Stück – ‚Morose Seclusion’ nehmen, da dies eine rein akustische Ballade ist.
Genauso wie ihre Labelkollegen NARCISSUS liefern INTO ETERNITY mit „Buried In Oblivion“ eine bärenstarke, hochinnovative und sehr erfreuliche Scheibe ab, erreichen aber nicht ganz das höchste Niveau. 9 Punkte.
Tracklist:
1. Splintered Visions (4:58)
2. Embraced By Desolation (4:10)
3. Three Dimensional Aperture (4:49)
4. Beginning Of The End (4:41)
5. Point Of Uncertainty (3:47)
6. Spiralling Into Depression (3:38)
7. Isolation (5:01)
8. Buried In Oblivion (4:02)
9. Black Sea Of Agony (6:33)
10. Morose Seclusion (3:21)
Line-Up:
Chris Krall – Lead / Death Vocals
Rob Doherty – Guitar / Death Vocals
Tim Roth – Lead / Death Vocals, Guitar
Scott Krall – Bass, Backing Vocals
Jim Austin – Percussion, Death Vocals
Discography:
2000: Into Eternity
2001: Dead Or Dreaming
2004: Buried In Oblivion
9.0 Punkte von WARMASTER (am 23.02.2004)
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musikalischer Background des Verfassers Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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