Was für ein Hammer! Oh, wie geil ist das denn? Unglaublich! Ach ja, ihr wollt bestimmt wissen um was es geht. ;-) Ab 20.02.2006 steht das neue DISMEMBER-Album in den Läden und ich kann nur jedem anraten, sich DISMEMBER's 'The god that never was' sofort auf den Einkaufszettel zu schreiben!
Seit 1988 trümmern sich DISMEMBER nun durch die Metallandschaft.
Nach drei Demos, zwei E.P's, einer Single und sechs Alben, kommt nun über Regain Records ihr neuster Streich. Stärker als je zuvor, beweisen DISMEMBER, dass sie nicht nur Anwärter auf den 'Old-School-Sweden-Death'-Thron sind, sondern ihn perfekt gegen jeglichen Aggressor von außen zu verteidigen wissen.
Alles was DISMEMBER je ausmachte, ist auf 'The god that...' vereint. Wenn auch Alben wie 'Death metal' (1998) oder 'Hate campaign'(2000) etwas schwächelten, so zeigten sie sich vier Jahre später mit 'Where the iron...' wieder gestärkt, was nun 2006 die Vollendung findet.
Was hier aus den tiefsten Grüften Schwedens scheppert, sucht seinesgleichen. Vorwiegend im Uptempo-Bereich zerbröseln DISMEMBER so ziemlich alles, was ihnen in den Weg kommt.
Mit einer durchschnittlichen Länge von 3Min. 30Sec., stellen die 11 Tracks alle Nackenwirbel und Muskeln auf eine harte Probe.
Schon der Opener, der auch gleich den Titeltrack darstellt, macht unmissverständlich klar, dass sie diesmal nicht vorhaben Gefangene zu mache.
Die Tracks 'The god that never was', 'Shadows of the mutilated', 'Time heals nothing' sowie der Rest des Albums ballern von der ersten bis zur letzten Sekunde, was die Speaker hergeben.
Sägende Gitarren shreddern sich durch die Hirnrunde, um alles kräftig umzurühren. Und welche Eingebung die Jungs bei der Melodiegebung hatten, weiß wahrscheinlich nur der Höllenfürst höchstpersönlich. Old School Sweden Death Metal mit eingängigen Melodien, auf die Iron Maiden neidig werden könnten! Jeder einzelne Track ist ein wahrer O(h)rgasmus für die Ohren und wird sicher jeden Patronengurtträger auf ganzer Länge überzeugen.
Selbst das Instrumental in Form von 'Phantoms (of the oath)' macht da keine Ausnahme und somit kommen auch DISMEMBER in den feinen, auserlesenen Kreis derer, die ohne Vocals trotzdem eine HAMMERGEILE Nummer schreiben können.
Mit 'Autopsy' wird gerade einmal so nebenbei der Huldigung genüge getan (wem, das kann sich ja bestimmt jeder selbst ausmalen); aber trotzdem klingt’s zu jederzeit nach DISMEMBER. Zum Schluss wird noch schnell erklärt, was man mit einer Knochensäge macht und warum das so geil ist.
Darauf folgt eine Abrissbirne, die sich gewaschen hat. Mit 'Never forget, never forgive' wird zu einem Rundumschlag ausgeholt, der nichts und niemanden mehr stehen lässt. Hier wird in 1Min. 44Sec. alles niedergeholzt, was den fünf Jungs in die Quere kommt.
GENAU SO SOLL ES KLINGEN! Das geilste Stück Todesblei aus dem Hause DISMEMBER, seit ihrem Debutalbum. Wenn man die geilsten Tracks ihrer Karriere auf einem Album zusammenfasst, könnte es nicht geiler sein als 'THE GOD THAT NEVER WAS'.
Somit beweisen DISMEMBER, dass sie auch 2006 nicht abzuschreiben sind und sämtliche Nachahmer noch immer locker in die Tasche stecken!
'The god that never was' - jetzt schon eines der Highlights des noch jungfräulichen Jahres 2006.
10.0 Punkte von Meaningless (am 19.02.2006)
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musikalischer Background des Verfassers Death Metal (bevorzugt SwedenDeath), Thrash Metal, Stoner Rock, Power Metal, Hardcore, Doom Metal
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