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 Veni Domine (Schweden) "23:59" CD

Veni Domine - 23:59 CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: MCM Music  (4 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 6.3.2006   (1295 verwandte Reviews)
Spieldauer: 51:54
Musikstil: Doom Metal   (390 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Melodic Power Doom
Homepage: http://www.venidomine.com
 Leserwertung
9 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

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Weitere Infos zu Veni Domine:
REVIEWS:
Veni Domine 23:59
Veni Domine Tongues
Mehr über Veni Domine in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Veni Domine existieren bereits seit 1987 und sind von mir bisher aus unerfindlichen Gründen ignoriert worden. Seit ihrem Debüt „Fall Babylon fall“ aus dem Jahr 1992 haben sie insgesamt vier Alben veröffentlicht und stehen nun mit ihrem fünften vor der Tür. „23:59“ ist vordergründig betrachtet ein Doom Metal Album. Lässt man sich aber auf diese Scheibe ein, so entdeckt man schweren, düsteren Power Meta, der in jeder Faser seines Dasein einzigartig ist. Diese Scheibe, dessen gewaltige Intensität den Hörer von der ersten bis zur letzten Minute zu fesseln vermag, ist verflucht stark gelungen. Veni Domine verbinden kraftstrotzende Energie mit filigraner Spieltechnik und der unergründlichen Macht verhängnisvoller Schwere, die langsamer und zugleich melodischer Musik innewohnt. Habt Acht, Metaller dieser Welt. Hier steigert sich eine Band in einen ihrer Karrierehöhepunkte. Selten habe ich eine derart geniale Verbindung aus so unterschiedlichen Musikrichtungen vernommen. Den Schweden gelingt es, Doom Metal, progressiven Melodic Metal und Power Metal in einem ganz persönlichen Stil zu verarbeiten. Ja, verdammt, das ist möglich. Diese Worte entstammen keiner anfänglichen Euphorie. „23:59“ hat inzwischen so einige Durchläufe in meinen diversen Playern hinter sich. Ich liebe jede einzelne dieser Metal Spielarten. Veni Domine verbinden sie miteinander und bringen so jede einzelne von ihnen in eine neue Zeit, die für Fans des anspruchsvollen, rifforientierten und melodiebetonten Heavy Metals kaum rosiger sein könnte. Eine Wertung ist hier beinahe eine Beleidigung. Aber nur beinahe. Insbesondere der zähe Beginn der Scheibe will mir so gar nicht behagen. Es braucht schon bis zum ersten Refrain von „Shine“, bis sich meine Glückshormone regen. Und so richtig werden die erst ab dem dritten Song in Wallung gebracht. „Shine“ ist mir noch zu simpel und kämpft mit einer sehr zugeknöpften Strophe. Erst bei dem getragenen „Patience, receive“ entfaltet die Band ihre wahre Größe, die sich vor allen Dingen in den stets mächtigen und alles erdrückenden Refrains zeigt. Mit „Electric heaven“ folgt ein etwas sperriger Power Metal Song mit einem schönen Refrain. „Valley of the visions“ reißt dafür von der aller ersten Sekunde an mit. So muss es sich anhören, wenn Candlemass das Doom aus dem Epic Doom Metal streichen würden. Einfach grandios, mächtig, bedrohlich und mit einem sehnsüchtigen Refrain ausgestattet hat mich dieser Song schlicht und einfach weggeblasen. „Living sequence“ erschafft eine Atmosphäre, die nur sehr schwer nachvollziehbar ist. Stellt euch einen verdammt düsteren Science Fiction Film vor, für den eine enorm talentierte US Metal Band mit schwedischen Einflüssen den Soundtrack geschrieben hat. Geht so etwas? Es geht. Die lange Kette der Höhepunkte wird von dem verzweifelten „Burdens“ fortgesetzt, das sich Gemüter mit Hang zu Depressionen lieber nicht im Dunkeln anhören sollten. Obwohl sich die eindrucksvollen Gesangslinien im jeweils zweiten Teil des Hauptparts in solchen Lichtverhältnissen sicher am besten entfalten. In „Die another day“ setzt die Gitarre zunächst Akzente, bevor sie sich mit den alles dominierenden atmosphärischen Soundkaskaden der Musik von Veni Domine und dem überragenden Gesang von Fredrik Sjöholm nach einer schlüssigen Bridge in einem gewaltigen Refrain vereinigt. Dieser Song ist ohne Frage ein weiterer Anspieltipp. „Brothers“ wirkt dagegen bis auf einen erneut großartigen, Pink Floyd artigen Refrain etwas zerfahren. Bei „Hyper sober nature“ denke ich an Nevermore auf Doom und Drogen, bis das epochale „The frozen“ einen mehr als würdigen Abschluss bildet. Was für ein Album. An diesem Werk werde ich „Operation Mindcrime II“ messen.
 
9.0 Punkte von Christian (am 28.02.2006)
 
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2. Doomsword "Let battle commence"
3. Slayer "Reign in blood"
4. Iron Maiden "7th Son Of A 7th Son"
5. Black Sabbath "Mob Rules"
6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

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