Revolting Cocks (USA) "Cocked & Loaded" CD
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So bewertet Metalglory
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Grundbewertung des Werkes:
Unterdurchschnittlich
Kaufwertung für Euch:
nur für Maniacs und Puristen
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Weitere Infos zu Revolting Cocks: |
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Wir schreiben das Jahr 1989 und der Verfasser sitzt nichtshnend in seiner Lieblings-Metalkneipe (www.newforce.de in Erlangen) und lauscht – ein kühles Weizenbier an den Lippen – den lieblichen Klängen des Todes und der Schwärze,
Plötzlich zerfetzen nie gehörte Rhythmen die bis dahin friedliche und ausgeglichene Atmosphäre. Unglaubliche Drumgewitter – ist das wirklich nur EIN Drumset ? – regnen prasselnd herab ... dieses epochale Ereignis – ich lauschte zum ersten Mal den beeindruckenden Klängen von MINISTRYs „The Mind Is A Terrible Thing To Taste“ und war total hingerissen (und bin es bis heute).
Nun ja – ein gewisser Al Jourgensen (damaliger Mastermind der Schwerindustriellen von MINISTRY) zeichnet auch (immer mal wieder, wie wir noch sehen werden ...) für die Band REVOLTING COCKS verantwortlich ...
Und so war ich denn aufs Äußerste gespannt, welcher Art die Klänge auf „Cocked & Loaded“ wohl sein würden, denn ich kannte vorab noch nichts von dem seit 1993 auf Eis liegenden MINISTRY-Side-Projekt ...
Naja – irgendwie war ich dann doch etwas enttäuscht, denn das Gebotene klang über weite Strecken fast genauso wie das Original: Schnelle mechanische Beats, umrahmt von verzerrter Elektronik, noch verzerrteren Gitarren und einer – naja, ebenfalls recht verzerrten Stimme.
„Monotonie und Alltag“ – dieser Schlagreim aus längst vergangenen Zeiten der Neuen Deutschen Welle viel mir spontan ein, als ich versuchte den doch recht extremen Tönen mehr als nur ein Schulterzucken abzugewinnen.
Dies wollte mir aber auch nach mehreren Durchläufen nicht so recht gelingen – irgendwie habe ich keinen richtigen Draht zu „Cocked & Loaded“ bekommen, welches zu allem Überfluß auch noch einen ziemlich blechernen und in meinen Ohren vorsichtig ausgedrückt eigenartigen Sound besitzt, aber ich könnte mir vorstellen, daß das Teil bei dem einen oder anderen geneigten Mitredakteur ganz anders ankommen bzw. einschlagen könnte. Somit hätten wir die klassische Ausgangsposition für ein Cross-Review und ich sende mein Original der/dem ersten ernsthaft interessierten Kollegin/Kollegen gerne zu.
Am besten gefallen hat mir dabei noch das schräge und mit einer gehörigen Prise Humor gewürzte und dabei vergleichsweise eingängige „Viagra Culture“.
Unterhaltsam und ein klein wenig versöhnlich stimmt auch das abschließende „Revolting Cock Au Lait“, welches gekonnt auf den abgehackten Hauruck-Klatsch-Grundrhythmus des QUEEN-Klassikers „We Will Rock You“ aufbaut.
Offensichtlich bilden die eingangs zitierten MINISTRY und die REVOLTING COCKS so etwas wie ein produktives Kollektiv und wollen gemeinsam im August und September Europas Bühnen in Schutt und Asche legen.
Man darf gespannt sein ... einstweilen gibt es 4,5 Punkte für dieses extrem intensive, polarisierende und nicht allzu leichtverdauliche Album, welches nicht nur aufgrund seiner monotonen Eintönigkeit meinen Nerv nicht so ganz getroffen hat.
Live kann das Ganze aber trotzdem ein unvergeßliches Erlebnis sein, etwa wenn man – wie vor Jahren schonmal mit MINISTRY praktiziert – mehrere Drummer gleichzeitig agieren läßt
Tracklist:
01. Fire Engine
02. Ten Million Ways To Die
03. Caliente (Dark Entries)
04. Prune Tang
05. Dead End Streets
06. Pole Grinder
07. Jack In The Crack
08. Devil Cock *
09. Viagra Culture **
10. Revolting Cock Au Lait ***
* irgendwie ziemlich schwanzfixiert, das Ganze …
** sic !
*** !!!!!
4.5 Punkte von WARMASTER (am 03.03.2006)
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musikalischer Background des Verfassers Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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