Bloodshot (Belgien) "Ultimate Hatred" CD
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Metalcore und kein Ende! BLOODSHOT aus Belgien gibt es seit dem Jahr 2000 und nach einem Demo und dem Longplay-Debut “A pestilence called humanity” (2002) legt man bereits die zweite volle Scheibe vor. „Ultimate Hatred“ heißt das Teil und wurde beeinflusst von Serienkiller Jeffrey Dahmer. Uaaahhhh. Bin ich müde…
Nun gut, also BLOODSHOT gehen folgendermaßen vor: Geschwindigkeitstechnisch bewegt man sich in groovigem BOLT THROWER-Midtempo, rifftechnisch müssen OBITUARY herhalten und der Growler klingt in etwa wie Chris Barnes von SIX FEET UNDER. Klingt alles nicht wirklich nach Hardcore,oder? Stimmt! Hardcore-Elemente muss man in der Mucke der Jungs nämlich mit der Lupe suchen. Was hier geboten wird ist eigentlich groovebetonter Death Metal, gespielt von einer Hardcore-Band (bezogen auf Optik und Attitüde). Stellt sich die Frage, wer so was braucht. Der Death-Metaller jedenfalls nicht. BLOODSHOT erreichen nämlich weder die Brachialität von BOLT THROWER noch die Brutalität von OBITUARY oder die Aggression der Genre-Kollegen END OF DAYS. Wenn überhaupt könnte man gerade noch mit den letzten SIX FEET UNDER-Releases konkurrieren. Das Hauptproblem von BLOODSHOT ist, dass man zwar mit tonnenschweren Riffs aufwartet, diese aber stumpf und immer in gleichem Tempo abreitet und zwar in Songlängen um die 4-5 Minuten. Man kommt songschreiberisch einfach nicht auf den Punkt. Auch der Sänger mit seinem monotonen und zu leisem Gegrowle vermag keine Akzente zu setzen. Am besten gefallen mir BLOODSHOT dann, wenn man das Tempo mal etwas anzieht und aus dem Halbschlaf gerissen wird, wie etwa bei „Two Faced Freak“ oder „Welcome to Milwaukee“. Insgesamt kommen die Songs aber zu gleichförmig daher und prägen sich nicht ein. Ausnahme vielleicht der gute Rausschmeißer „Scumlord“, der zunächst langsam und mit stimmungsvollen Samples beginnt und dann in einen recht schnellen Thrasher umschlägt.
5.5 Punkte von Schneider (am 07.03.2006)
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musikalischer Background des Verfassers 80`s Metal, Old School Thrash, Brutal & Technical Death, Metalcore, Hardcore, Mathcore, Hardrock, Melodic Rock/AOR, Prog-Metal
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