Reverend Bizarre (Finnland) "Harbinger of Metal" CD
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So bewertet Metalglory
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Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!
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Weitere Infos zu Reverend Bizarre: |
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Hier kommt Doom. Direkt aus der Hölle. Wahrlich nichts für Hitzköpfe. Wer sich aber auf dieses finstere und tonnenschwere Langeisen einlassen mag, wird direkt in den Hades geführt. Oder wie auch immer man die Unterwelt nennen kann.
Albert Witchfinder (v und b), Peter Vicar (g) und Earl of Void (d) geistern unter dem Namen Reverend Bizarre schon länger als absoluter Geheimtipp durch die Slow Szene. Mit dem aktuellen Album „Harbinger of Metal“ können sie dieses Status markant untermalen.
Nach zwei Split Scheiben (eine 7’’ mit Ritual Steel und eine 10’’ mit den ebenfalls überragenden Orodruin) kommt nun endlich der Nachfolger zum famosen Debüt „In the rectory of the bizarre reverend“.
Die CD beginnt mit einem ausgedehnten instrumentalen Intro. Dem folgt mit dem fast 14minütigen „Strange horizon“ ein megamäßiges Doom Epos, das spielend leicht den Spagat zwischen Dark Doom und Epic Doom schafft. Tonnenschwere Rhythmuskaskaden und darüber thronende Riffs bilden das Grundgerüst für einen markanten klaren Gesang mit heftiger Jim Morrisson Schlagseite. Diese Symbiose zwischen gigantösem Schwerstmetal und einem leichten Doors Feeling mach weite Strecken der Platte zu einem einzigartigen Erlebnis und das später folgende Cover „Dunkelheit“ zu einem der besten Doom Songs, die ich je gehört habe. „From the void“ trägt eine andere, noch viel düsterere Stimmung mit sich. Dieses Stück ist ein echter, zwanzig Minuten langer Trip durch die tiefsten Abgründe des Abgrundes. Gleiches gilt für „The wandering jew“.
Die einzelnen Musiker verstehen ihr Handwerk exzellent. Die Riffs des Vicars sind markant und zu jeder Phase eine Bereicherung für die Songs. Der Bass sorgt für eine schier unglaubliche Atmosphäre, von der manchmal die gesamte Musik zehrt. Genau so unglaublich ist das Drumming. In dieser Musikgattung ist mir selten ein derart fantasiereiches Spiel begegnet. Und der charsimatische Gesang hebt die Band in die obersten Plätze der Doomliga. Oder sollte ich lieber schreiben: katapultiert sie in die niedersten Sphären des Teufelsreiches?
Auf diesem Album bewegt sich das Tempo fast durchgehend im unteren Grenzbereich. Ausgedehnte Instrumentalpassagen erschweren Doom Laien den Zugang zusätzlich. Wer sich aber traut, hat eine absolute Perle im Schrank.
9.0 Punkte von Christian (am 24.06.2004)
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musikalischer Background des Verfassers Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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