Newman (Großbritannien) "Heaven knows" CD
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Nach zahlreichen Zusammenarbeiten mit diversen britischen Melodicrockbands entschied sich Multiinstrumentalist Steve Newman für eine eigene Band. Mit seinem 1997 erschienenen Erstlingswerk konnte er dann auch gleich auf sämtlichen Ebenen überzeugen. Mit dem Nachfolgewerk „One Step Closer“ schuf er ein wahres Meisterwerk britischen Hardrocks. Die folgenden Alben „Dance in the Fire“ und „Sign of the Modern Times“ gingen stilistisch in eine härtere Richtung und waren somit für Fans der ersten Stunde keine Meilensteine, sondern eher Rohrkrepierer. Mit seinem nun erschienenen Album „Heaven Knows“ will Steve Newman wieder Boden gut machen und hat sich auf seine Stärken besonnen. Nahezu im Alleingang, lediglich bei den Drums fand er Unterstützung von Rob McEwen, spielte er das Album ein, produzierte das Teil auch noch und ließ sich damit die Butter nicht vom Brot nehmen. Rein musikalisch betrachtet befindet sich Newman nun auf jeden Fall wieder auf dem richtigen Wege, auch wenn noch nicht jeder der 12 Songs zünden will, fehlen dem ein oder anderen Song doch eindeutig Wiedererkennungswert und die über allem stehende Melodie. Teilweise fast schon belanglos ist das Songmaterial, wie z.B. in „Ain’t gonna cry forever“ deutlich zum Ausdruck kommt. Aber der Schritt in die richtige Richtung ist gemacht und damit sollten wir noch weitere Alben, hoffentlich dann wieder besseres Songmaterial, zu Gehör bekommen. Diesmal versinkt’s im Einheitsbrei, auch wenn es bei der Produktion keinerlei Grund zur Beanstandung gibt. Manchmal ist ein festes Bandgefüge doch für den Gesamtsound besser.
Fazit: Schade, Chance verpasst.
Tracks:
1. Heaven knows
2. Higher
3. Ain’t gonna cry forever
4. Move on
5. The way you love me
6. Learning to live
7. The circle
8. This time
9. Wait
10. Never meant to fall in love
11. Sport of kings
12. On any other sunday 5.0 Punkte von Christoph (am 24.05.2006)
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musikalischer Background des Verfassers Melodicrock allgemein, AOR, True Metal, Prog-Metal
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