Lunatica (Schweiz) "The Edge of Infinity" CD
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Die Schweizer Lunatica legen mit „The Edge Of Infinity“ ihr drittes Werk vor, wobei es für Deutschland erst ihr zweites offizielles Album ist, denn das erste wurde in hier nie veröffentlicht. Ihr Stil bewegt sich zwischen den symphonischen Elementen von Nightwish und Kamelot mit einem modernen Einschlag. Der absolute Pluspunkt ist bei den Eidgenossen aber eindeutig Sängerin Andrea Dätwyler, die eben mal nicht wie viele ihrer Sangeskolleginnen in Opernarien trällert, sondern tatsächlich über eine angenehme Stimme verfügt, die einem nicht spätestens nach drei Songs auf die Nüsse geht. Konnte schon der Vorgänger voll und ganz überzeugen, so haben Lunatica diesmal noch eine Schippe drauf gelegt und mit Gästen wie Dieter Meier (ja, der von Yello), John Payne (Sänger von Asia) und Oliver Hartmann (Avantasia) eine illustre Runde geschaffen. Unglaublich überzeugend kommen die neuen Songs daher. Alleine der Titelsong „The edge of infinity“ verbreitet eine Atmosphäre die seines gleichen sucht. Gerade die Abstimmung zwischen der harten und moderne Gitarre von André Leuenberger und den voluminösen Keyboards von Alex Seibert verleihen den Songs eine Tiefe und gleichzeitig Transparenz, dass es eine wahre Freude ist den Songs zu lauschen. Nicht ein Song fällt aus dem Rahmen und wenn selbst ein getragener Song wie das am Anfang an „The last unicorn“ von America erinnernde „The power of love“ mit einem Druck daher kommt, der jeden Metalfan begeistern muss, dann spricht das für sich. Dass selbst das normalerweise nur für Popacts wie Britney Spears und Westlife schreibende Duo Carl Falk und Sebastian Thott es geschafft hat einen Song („Who you are“) für eine Metalband zu schreiben ist ebenso eindrucksvoll und beachtenswert, zeigt es doch auf, dass ein guter Song eben einfach ein guter Song ist. Wenn es dann noch mutige Radio- oder Fernsehsender gäbe, dann wäre den Schweizern hier auch ein dicker Hit garantiert. Aber da das hierzulande ja mal wieder nur ein Wunschgedanke bleibt, erfreuen wir uns eben alleine daran und teilen es mit ein paar Freunden.
Fazit: Ein Oberknaller des symphonischen Metals.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Introduction
2. The edge of infinity
3. Sons of the wind
4. Who you are
5. Out!
6. Song for you
7. Together
8. The power of love
9. Words unleashed
10. Emocean
11. Emocean (feat. Oliver Hartmann)
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9.0 Punkte von Christoph (am 12.08.2006)
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musikalischer Background des Verfassers Melodicrock allgemein, AOR, True Metal, Prog-Metal
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