VADER greifen mal wieder an! Soweit so gut, könnte man denken. ABER auch wenn es niemand so richtig glauben wird, ich bin mal wieder überrascht, was mir da aus den Boxen um die Ohren gehauen wird.
Folgende Tatsachen sprechen für sich:
“Impressions in Blood“ 100% VADER in seiner technisch wie musikalisch in höchster Perfektion dargebotenen Weise. Death Metal auf schnelle Art, mit schönem Groove, den unverwechselbaren Gitarrenriffs sowie Solis und nicht zuletzt Peters markante und unverkennbare Stimme. Alles Markenzeichen eben! UND dennoch überrascht „Impressions in Blood“ mit neuen Arrangements, wie u.a. Percussion, Samples-Übergänge, Keyboardklänge.
Was sich schon seit den letzten Veröffentlichungen immer wieder aufs Neue als Erfolg herausstellte, wird hier noch einmal verfeinert. Diese Band schafft die Gradwanderung zwischen Neuem und Altbewährtem mit schlafwandlerischer Sicherheit. Es geht anscheinend immer nur voran. Dabei darf natürlich nicht vergessen werden, dass diese Band jedes Jahr diese eine Art Gradwanderung betreibt! Schicksalsschläge, die andere Bands zerschmettert hätten, werden ohne an Fahrt zu verlieren weggesteckt, neue Bandmitglieder werden ohne Probleme in die Maschine VADER integriert und anstatt sich mal irgendwie auf dem Erreichten auszuruhen, wird es immer nur noch geiler, fetter, unverwechselbarer und einfach GENIALer! Allein die Tracks „Field of Heads“ (beachtet das Ende des Songs!), „Helleluyah!!! (God is Dead)”, der Anfang von „Predator“ (was für geile Bassriffs!) und vor allem “The Book” reichen aus, um das Album zu lieben und nicht nur als rein – vadertypisches - abzustempeln.
„Impressions in Blood“, das ist Perfektion und Raffinesse wiedergegeben in u.a. schnellem Drumming, genialen Solis, einer Menge Power, einige Black Metal-Ansätze und viel Melodie. Nicht zu vergessen wäre der feine, aber wichtige „Unterschied - im Detail“, der sich deutlich zu den vielen anderen, die sich im selben Gefilde zu bewegen versuchen, aber trotzdem nur gleich oder kopiert klingen! Vader sind und bleiben wohl eine Macht, egal wie oft sie LIVE zu sehen sein werden oder in welchen Abständen sie etwas veröffentlichen. Unter solchen Umständen wie eben mit „Impressions in Blood“ samt der neuen Erkenntnisse, ist diese Truppe aus der Szene einfach nie mehr wegzudenken.
Fazit: Dieses Werk killt! Pflichtalbum, keine Frage! Nicht nur für bestehende Vader-Freaks! Es ist definitiv einmal mehr ein Death Metal Album des Jahres, wenn nicht sogar mehr!
(Dieses Review ist in Zusammenarbeit mit Karsten entstanden!)
Tracklist:
Lineup:
01. Between Day and Night
02. ShadowsFear
03. As Heavens Collide...
04. Helleluyah!!! (God is Dead)
05. Field of Heads
06. Predator
07. Warlords
08. Red Code
09. Amongst the Ruins
10. They Live!!!
11. The Book
musikalischer Background des Verfassers ...sehr viel
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