Where Angels Fall (Norwegen) "Illuminate" CD
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Hach jeh. Herbstwinde tanzen auf meinem Haar. Die Welt mit Düsterkeit überzogen. Die Blätter in unbekannten Farben gestrichen. Und das Klo voll gothischen Schmalz gekotzt. Where Angels Fall aus Norwegen kommen uns mit etwas, das ich längst verloren glaubte. Gothic Metal mit gesäuseltem Frauengesang und Keyboardteppichen. Bei „Withering me“ gibt es die fast schon obligatorische Geige dazu. Junge Menschen in pechschwarzen Klamotten und trüben Gesichtern lassen ihrem Weltschmerz freien Lauf. Und keine Sau interessiert es. Vor allen Dingen nicht bei den zusammengeklauten Melodien und unsinnigen Riffkonstruktionen, die mit viel Mühe, aber ohne Verstand zusammengesetzt sind. Auf diese Weise entsehen nämlich nur selten brauchbare Songs. Der solide, doch insgesamt wenig faszinierende Gesang von Frontfrau Eirin Bendigtsen rettet da nichts. Oder doch? Immer dann, wenn Where Angels Fall ganz ruhige Töne anschlagen, gefallen sie mir. „Edge of sanity“ und „The falls embrace“ (dem auch die ersten drei Sätze dieses Reviews frei übersetzt entnommen sind) machen zumindest eine nette Hintergrundmusik für einen regnerischen Herbsttag aus, an dem man aus dem Fenster eines fahrenden Zuges starrt, der einen von der Liebsten fort trägt. Oder so ähnlich. Ein kurzer Blick auf die Homepage sagt mir dann was: Die hatte ich doch schon mal. Klar, deren MCD „Dies Irae“ lag mal irgendwan auf meinem Schreibtisch. Bezeichnend, dass ich mich daran fast überhaupt nicht erinnern kann. Der markante Titel und das Cover kamen mir irgendwie bekannt vor. Die Musik ist mir jedoch total entfallen gewesen. Das sagt eigentlich schon alles. Female Gothic Metal, so austauschbar wie nur irgendwas. Wenn ich mir jetzt das Review zu „Dies Irae“ noch einmal durchlese, hat sich eigentlich nicht viel getan bei Where Angels Fall. Zwei Songs des kleinen Bruders sind auf „Illuminate“ gelandet, die übrigen Stücke schmiegen sich gut an. Und es bleibt dabei: nett, aber da hat das Genre sehr viel besseres zu bieten.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Sanctus
2. The Game (Fooled Again)
3. Trusting You
4. Dies Irae
5. Shining Path
6. Edge of Sanity
7. Hollow
8. Save Myself
9. The Falls Embrace
10. Withering Me
11. Lux Aeterna
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5.0 Punkte von Christian (am 03.09.2006)
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musikalischer Background des Verfassers Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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