Allfader (Norwegen) "At Least we will die together" CD
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Norweger sind brutal und fangen Wale. Letzteres verabscheue ich. Das erste aber liegt mir am Herzen, insbesondere was die Musik betrifft. Dafür sorgen unter anderem die Dunkelmetaller von Allfader, die auf ihrem zweiten Werk At Least We will Die Together ordentlich die musikalische Keule schwingen. Um es ganz klar zu sagen: hier wird nicht experimentiert, hier wird brutal und gemein geprügelt. Eine Band wie Allfader kann ich mir aber auch nicht in intellektuellen Fahrwassern vorstellen. Muss ja auch wirklich nicht sein.
Von Anfang an wird das Publikum mit dem, was es erwartet, bedient: Black Metal von der ganz harten Sorte. Das Gekeife von Frontman John Erik Andersen trägt das seine zum Schlachtfest bei. Dazu gehören dann auch die hämmernden Gitarren und das dröhnende Schlagzeug. Gelegentliche Gitarrensoli wie bei Into Nothingness steigern dieses Gefühl nur noch. Dagegen stehen ultrabrutale Drums zum Beispiel in Hate is my Creed. Über allem liegt das schon erwähnte Gekeife, von gelegentlichen Gegrunze unterbrochen.
In Sanctimonious führen die Nordmannen ihr Gemetzel zu einem akustischen (sic.) Höhepunkt und zu meinem Anspieltipp.
Das nachfolgende Born to Serve klingt fast bieder und gewöhnlich, zumindest am Anfang. Aber schnell steigert sich der Song in ein Gitarrentrommelfeuer, Spaß pur. Fast klingt ein wenig Metallicas „One“ durch aber das ist sicher Zufall… Auf jeden Fall ist der Song ein echter Anspieltipp.
Ähnlich viel Freude bereitet das Stück Hevnen, das in erster Linie durch totale Kompromisslosigkeit auffällt. Hier wird einfach nur bis zum Abwinken geschrubbt. Gleiches gilt für One Thousand Days of Poison oder den Abgesang Cursed Chemistry.
Wer tiefschürfende musikalische Erkenntnisse erwartet: Vergiss es. Wer soliden BM möchte: kaufen und Spaß haben!!! 7.0 Punkte von Barbar (am 16.10.2006)
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musikalischer Background des Verfassers Hardrock, 80er Metal, Mittelalter, Pagan, Viking, Death
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