Suidakra (Deutschland) "Caledonia" CD
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Schon wieder ein neues SUIDAKRA-Album ?
Spielen SUIDAKRA jetzt Viking Metal ?
So könnten zwei von vielen Fragen lauten, wenn man das neue Album der Recken rund um Mastermind Arkadius in Händen hält.
Die erste Frage ist noch relativ einfach zu beantworten: JA – eine der fleißigsten und unverwechselbarsten deutschen Bands im extremen Metal meldet sich in der Tat nach dem ausgezeichneten 2005er-Album „Command To Charge“ mit einem neuen Geniestreich zurück.
Bei der zweiten Frage wird es schon ein klein wenig komplizierter:
Zunächst mal – ebenfalls JA !! – SUIDAKRA spielen jetzt auch Viking Metal. Die Betonung liegt hier aber ganz klar auf dem „auch“. Denn die Ausnahmeband hat ihre unwiderstehliche aus nahezu allen Komponenten zeitgenössischer Metalstile mit besonderer Betonung auf Death, Black und Folk Metal bestehende Mixtur eben nochmals modifiziert bzw. erweitert und hat gewisse augenfällige Trademarks des derzeit so in Mode befindlichen Subgenres kurzerhand in den einmaligen SUIDAKRA-Sound integriert.
Unwiderstehlich sind auch diesmal wieder die für SUIDAKRA mittlerweile typischen halbakustischen Passagen mit teilweise Dudelsackeinsatz und Sprechgesang.
Thematisch geht es diesmal um die Pikten – das sind die Ureinwohner Schottlands – und deren später mystisch in allerlei Geschichten und Überlieferungen verklärten verzweifelte Bemühungen sich gegen die von Süden her einfallenden römischen Legionen zur Wehr zu setzen.
Das Album, welches man am besten einfach am Stück anhört, ist ein nahezu perfektes Lehrstück modernen Metals, welcher es ablehnt sich in irgendwelche Genre- oder sonstige Schubladen zwängen oder sich anderweitig einschränken zu lassen.
Unterhaltung auf höchstem Niveau und langanhaltender Hörgenuß sind bei „Caledonia“ garantiert
NACHDEM meine Benotung für SUIDAKRAs neuesten Streich bereits festgestanden hatte (das Review habe ich zu Hause offline geschrieben, habe ich mir heute morgen meine alten SUIDAKRA-Bewertungen allesamt rausgesucht und ich muß sagen, daß es überhaupt nicht von ungefähr kommt, daß ich bislang ALLE Veröffentlichungen des sympathischen Quartetts einschließlich des neuen Opus mit der nahezu optimalen Punktzahl 9 bedacht habe – SUIDAKRAs Schaffen spielt sich eben über die Jahre weg auf einem sehr beeindruckenden Level ab und dieser Tatsache muß man eben irgendwie Rechnung tragen.
Die Ideen gehen Arkadius wohl so schnell nicht aus – Hut ab vor dieser erneut mehr als reifen Leistung und für ein lange Zeit vergnügliches und äußerst abwechslungsreiches Metal-Album !
Das stimmige und eine Szenerie aus dem erwähnten Konflikt zwischen Pikten und Römern darstellende Coverartwork stammt aus den Händen des belgischen Künstlers Kris Verwimp.
Der Labelwechsel von Century Media zu Armageddon Music hat der Kreativität und Spielfreude von SUIDAKRA offensichtlich auch nicht im Mindesten geschadet und so können wir uns wohl noch auf viele vergnügliche Stunden mit den Jungs freuen – sei es mit ihren Alben oder live on stage … see You next summer !!!
| Tracklist: |
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Lineup: |
01. Highland Hills
02. A Blackened Shield
03. The Ember Deid (Part II)
04. Evoke The Demon
05. Forth-Clyde
06. Ramble
07. Dawning Tempest
08. The Distant Call
09. On Torrid Sand
10. The IXth Legion
11. Farewell
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9.0 Punkte von WARMASTER (am 16.11.2006)
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musikalischer Background des Verfassers Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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