Endlich darf ich sie mein Eigen nennen.
Das war aber eine lange Geburt! Fast zwei Jahre musste man nun warten, um das geniale Werk „Zmierzch Bogow“ als englische Version „Twilight of the Gods: A First Stepp to the Mental Revolution“ zu erhalten. Dies lag wohl nicht bloß daran, dass es sowieso mit den englischen Versionen immer etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, sondern wohl auch aufgrund der zusätzlichen Suche nach einem neuen Label. Raus bei Regain, rein zu Dockyard 1 Records.
Was kann ich nun zur Scheibe hinzufügen, was ich noch bei der polnischen Version ( Review „Zmierzch Bogow“) nicht schon verraten habe. Nun, Auman (voc.) schafft es auch mit der englischen Sprache. Die brachiale und aggressive Art und Weise ist ebenfalls deutlich spürbar. Man merkt gar nicht, dass es sich hier um einen Polen handelt. Er scheint sich nun damit sehr wohl zu fühlen. Instrumental ist die Scheibe typisch kraftvoll, durchdacht, heftig und corelastig - eben Frontside! Es wäre doch endlich an der Zeit die Jungs hier auf einer Tour zu erleben.
Fazit: „Twilight of the Gods“ ist eine Kaufempfehlung für jeden Deathcore Freak, der mit Killswitch Engage, Napalm Death, Slayer oder Machine Head etwas anfangen! Hass, Wut, Brutalität und viel Power. Frontside ROCKS!
Weiterhin verweise ich auf das Review zur polnischen Version, hier ein kleiner Auszug:
„……kommen wir zur Musik. Auman ist der „Neue“ am Mikro! Als ich das erfahren habe, wollte ich nicht mehr so richtig an Frontside glauben, doch ich muss nun zugeben, dass er seinen Job versteht. Es scheint sich sehr gut eingelebt zu haben. Die Vocals sind zwar für bereits standfeste Frontside-Fans zunächst teilweise ungewöhnlich, aber es passt zum Frontside-Sound wie die Faust aufs Auge. Somit dürfte Auman auch die alten Tracks sehr gut repräsentieren. Man gewöhnt sich wirklich sehr schnell an die enorme Gewalt des Geschreis und vor allen Dingen fällt mir hier der gute cleane Teil des Gesangs ein („Czas rozgrzeszenia“ und „Przyjmij te przysiege“), der bisher nicht so stark im Vordergrund stand.
Instrumental ist es weiterhin Frontside, jedoch diesmal mit noch etwas mehr thrashigen Parts, als es noch bisher der Fall war. Also, es knallt aus allen Ecken. Die Brutalität und die technisch ausgereiften Melodien kann man förmlich spüren. Auch der Sound ist etwas anders, der diesmal melodischer und technischer ausgefallen ist. Es wirk reifer und erfahrener, aber keine Sorge an Extreme und Aggression hat es nicht eingebüßt.....“
Tracklist:
Lineup:
1. Apocalypse Continues
2. Burden Of Hell
3. Messiah Syndrome
4. We Are Destined To Burn
5. Hurricane
6. Appeal For Forgiveness
7. Absolution Hour
8. Embrace This Promise
9. Shape Of Pain
10. Redemption Symphony
11. Exhaling Final Breath
musikalischer Background des Verfassers ...sehr viel
X Aktuelle Top6
1. Volbeat "Outlaw Gentlemen & Shady Ladies"
2. Nick Cave and the Bad Seeds "Animal X - 7" Record Store Day"
3. Black Sabbath "Under Wheels of Confusion"
4. Nick Cave and the Bad Seeds "Push the Sky Away"
5. Testament "Dark Roots Of Earth"
6. Coma "Don't Set Your Dogs on Me"
X Alltime-Klassix Top6
1. The Doors "alles"
2. Mordor "Prayer to..."
3. Vader "alles"
4. Metallica "bis einschl. Justice for all"
5. Nick Cave & the Bad Seeds "alles"
6. Edge of Sanity/Opeth/Katatonia "fast alles"
[ Seit dem 29.11.06 wurde der Artikel 4662 mal gelesen ]