Brand New Sin (USA) "Tequila" CD
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Dreckigen Southern Rock mit fetter Metal-Schlagseite, dafür stehen Brand New Sin auch wieder auf ihrem dritten Album. Ganz anders als der recht famose Vorgänger „Recipe For Disaster“ kommt „Tequila“ aber leider etwas zu sperrig aus den Boxen. Hits fehlen komplett, die Songs sind alles andere als straight und gehen ziemlich in die Weite; immer schön schleppend und walzend. Das ganze hat schon fast Soundtrack-Feeling. Anfangs fand ich diesen Punkt ganz interessant, aber auf Dauer wird es doch zu eintönig. Irgendwie ist der Sound nicht stimmig, er wirkt steril. Und die Songstrukturen sind relativ eintönig und wenig innovativ. Richtiger Groove kommt auch nicht auf, so dass das nötige Feeling für diese Spielart einfach fehlt. Die wohligen Molly Hatchet Reminiszenzen des Vorgängers gehen „Tequila“ völlig ab. Selbst Peter Steeles Organ kann bei seinem Gastauftritt bei „Reaper Man“ kaum neue Akzente setzen, obwohl das für mich trotzdem der beste Song des Albums ist. Die Gitarristen Kenny und Kris setzen zuweilen zu zweistimmigen Iron Maiden/Thin Lizzy-Gedächtnis Harmonien an, die so sind wie alles an dieser CD: Ganz gut aber nicht klasse, stattdessen langweilig. Echt schade, nach „Recipe For Disaster“ hatte ich auf eine richtig fette Ladung Southern Rock gehofft, aber stattdessen covern die New Yorker auch noch „House Of The Rising Sun“ in völlig überflüssiger Art und Weise. Freunde von Black Label Society und Molly Hatchet dürfen mal reinlauschen, aber selbst Hardcore Fans der Materie finden in Tequila wohl nur nettes Mittelmaß. Von der nächsten Brand New Sin Scheibe werde ich jedenfalls nicht mehr so viel erwarten.
| Tracklist: |
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Lineup: |
01. Said and Done (4:33)
02. Did Me Wrong (3:17)
03. Spare The Agony (3:57)
04. Ice Man (0:33)
05. The Proposition (4:41)
06. Old (4:10)
07. Worm Whore (0:36)
08. See The Sun (3:30)
09. Motormeth (3:00)
10. Numero Dos (4:21)
11. Elogio (1:09)
12. Reaper Man (5:03)
13. Acehole (0:43)
14. House Of the Rising Sun (7:05)
15. Videoclip: "Crank It Up" acoustic (?:??)
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Gesang: Joe Altier Gitarre: Kenny Dunham Gitarre: Kris Wiechmann Bass: Chuck Kahl Schlagzeug: Kevin Dean (Gastmusiker) Gesang: Peter Steele
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5.0 Punkte von chicken (am 14.01.2007)
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musikalischer Background des Verfassers Hauptsächlich Metal und 60er/70er Jahre Rock. Daneben alles Mögliche (z.B. EBM, Soundtracks, Folk, diversen Jazz Kram & Krautrock) und manches Unmögliche (z.B. Aqua, Madonna, Torfrock, Björk & Doris Day).
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