Kelly Keagy (USA) "I´m alive" CD
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Sicherlich kann sich noch jeder Rockfan an Songs wie “Sister Christian” und “(You can still) Rock in America” erinnern, gehören sie doch ohne Zweifel zu den großartigsten Songs der 80er Jahre. Die Hauptband von Drummer und Sänger Kelly Keagy war und ist Night Ranger und mit dieser Band veröffentlichte er Alben wie die Klassiker „Midnight Madness“ und „7 Wishes“. Da es ja bei Night Ranger seit Jahren ruhig ist und die Band seit Jahren an einem Nachfolger zum `98er Werk „Seven“ bastelt, hat sich Kelly Keagy, zur Freude aller Fans, nun also ein weiteres Solo-Album vorgenommen. Bereits mit seinem ersten Werk von 2001 konnte er Akzente setzen und mit der ausgewogenen Mischung von Rockern und Balladen gehörte das Album mit zum Besten was in diesem Sektor in 2001 veröffentlicht wurde. Die Messlatte war also hoch angelegt und man stellt sich nun logischerweise die Frage, ob er es auch diesmal wieder schafft ein Album mit Killersongs zu veröffentlichen. Nun, das Ergebnis ist doch recht zwiespältig ausgefallen. Zwar hat er sich erneut mit Ex-Survivor Legende Jim Peterik zusammen getan und mit Reb Beach, Michael Lardie (Ex-Great White), Bruce Gaitsch und Tommy Denander finden sich weitere große Namen der internationalen Rockszene, aber das Material kommt teilweise doch recht sperrig daher und ist auf den ersten Blick nicht unbedingt das was man von ihm erwartet hat. Gelingt es einem aber sich die Songs in Ruhe zu Gemüte zu führen, so entdeckt man Nummern wie das Night Ranger lastige „When nobody’s looking“ oder das mit einem Mörderchorus ausgestattete „Half a world away“. Denn erst nach mehrmaligem Hören erschließt sich das Album in seiner ganzen Klasse. Durch diese fehlende Eingängigkeit bedingt wird es sicherlich nicht in der Jahres Top-Ten ganz oben zu finden sein, aber hier hat sich ein kleines Juwel versteckt, welches es zu entdecken gilt. Bleibt jetzt eigentlich nur noch zu hoffen, dass auch endlich Night Ranger aus den Puschen kommen und ihre Fans nicht noch weiter auf die Folter spannen.
Fazit: Ein Kleinod melodischer Songkunst mit Ecken und Kanten.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. I’m alive
2. Stolen
3. Blink of an eye
4. When nobody’s looking
5. Back of your mind
6. Life worth remembering
7. Re-imagine
8. World before and after
9. Where are we now
10. Where the road ends
11. Everything I need in a woman
12. Call in another day
13. Half a world away
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8.0 Punkte von Christoph (am 21.01.2007)
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musikalischer Background des Verfassers Melodicrock allgemein, AOR, True Metal, Prog-Metal
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