Virgin Black (Australien) "Requiem - Mezzo Forte" CD
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Kaum zu glauben, dass aus dem sonnigen Australien so düstere Musik kommt. VIRGIN BLACK heißen die Künstler um das Songwriter-Pärchen Rowan London und Samantha Escarbe, die mit „Requiem Mezzo Forte“ mehr ein sinfonisches Gesamtwerk in sieben dramaturgisch aufeinander aufbauenden Teilen, als ein „gewöhnliches“ Album mit sieben Songs geschaffen haben. Traditionell wird ein Requiem bei einer Beerdigung dargeboten und ist eine Komposition, die Leid und Trauer ausdrückt. Das vorliegende Album ist der zweite Teil einer Trilogie, die London und Escarbe simultan komponiert und aufgenommen haben und die durch wiederkehrende musikalische Themen eng miteinander verbunden sind. Teil Eins „Requiem Pianissimo“ ist ein reines Klassikalbum mit Chor- und Orchesterarrangements des Adelaide Symphony Orchestra, während Teil Drei „Requiem Fortissimo“ mit Hilfe von Death Metal und Doom Metal den Schmerz über den Verlust eines geliebten Menschen auszudrücken versucht.
Genau in der Mitte dieser beiden Extreme befindet sich „Requiem Mezzo Forte“. Hier werden die klassischen Einflüsse innerhalb des Metalkontextes fortgeführt. Durch die Verquickung der traditionellen Rockinstrumentierung mit opulenten Orchesterarrangements erzeugen die jeweils über mindestens 8 Minuten dauernden Stücke eine überwiegend beklemmende Stimmung. Das Material ist in den Bereichen Gothic und Doom Metal anzusiedeln. Schwermütige Chöre und dominierende Keyboards wechseln abrupt mit leisen Soloeinlagen von Cello oder Piano, und sorgen so für eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Um einige vergleichbare Bandnamen zu nennen, fallen mir eigentlich nur in Ansätzen QNTAL und FUNERAL MOON ein. Wie schon eingangs erwähnt, ist „Requiem Mezzo Forte“ kein Album im herkömmlichen Sinne, daher verzichte ich auf eine Bewertung. Jedenfalls ist es der passende Soundtrack, um es sich am Abend mit einem Glas Rotwein auf dem Sofa bequem zu machen und die Gedanken schweifen zu lassen.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Requiem, Kyrie
2. In Death
3. Midnight’s Hymn
4. …And I Am Suffering
5. Domine
6. Lacrimosa (I Am Blind With Weeping)
7. Rest Eternal
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Gesang, Piano: Rowan London Gitarre: Samantha Escarbe Bass, Gesang: Grayh Drums: Luke Faz
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ohne Wertung von Armin (am 27.04.2007)
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musikalischer Background des Verfassers Thrash-, Speed-, Death- und Black-Metal, Mittelalter-Mugge
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