Vanitas (Österreich) "Lichtgestalten" CD
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So bewertet Metalglory
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Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!
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Weitere Infos zu Vanitas: |
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Der neueste Streich der österreichischen Dark Metaller VANITAS liegt nunmehr in Form des dritten regulären Longplayers „Lichtgestalten“ vor und schickt sich an meine Ohrmuscheln abermals mit einer bunten Mischung aus Metal, deutschem Grunz- und Frauen-Co-Gesang und intelligenten ausgefeilten Songstrukturen zu verwöhnen.
Und dieses Kunststück gelingt nach dem 2001er Kultalbum „Der Schatten einer Existenz“ erneut.
VANITAS verstehen es meisterlich geniale melodische und absolut fesselnde Songs zu schreiben, welche gleichzeitig Biss und Durchschlagskraft aufweisen. Man schafft es ganz nebenbei sogar so etwas wie einen eigenen unverwechselbaren Stil zu kreieren. Mir fällt jedenfalls auf Anhieb keine andere Band ein, mit welcher man VANITAS auch nur ansatzweise vergleichen könnte. Intelligente durchwegs in deutsch eingesungene Texte runden diese CD äußerst wohltuend ab. Ein klassisches Streichquartett darf ebenso wenig fehlen wie eine Sopranistin. Beides wird sehr dezent eingesetzt.
Der Opener ‚endlosschleife’ dokumentiert den eigenwilligen, aber in den letzten drei Jahren deutlich gereiften Stil der Band eindrucksvoll.
‚lebenslauf’ ist mit seinem packenden Gesamtarrangement und dem einprägsamen Refrain fast schon so etwas wie ein Hit. Mächtig und grundgut.
Etwas verträumter geht es dann mit ‚tausende quadrate’ weiter ... bei diesem Stück ist der Gesang von Andreas ziemlich emotional und sehr eindrucksvoll. Im weiteren Verlauf entwickelt sich das Stück ebenfalls zu einem Hit.
„One hit wonder“ ? – weit gefehlt !!! ... um bei dem Begriff „Hit“ zu bleiben, welcher sich für weite Teile von „Lichtgestalten“ wirklich hervorragend eignet ... hier ist der nächste: ‚missverstanden’ ist insgesamt sehr fesselnd und setzt sich ebenfalls sofort fest.
‚re:inkarnation’ – tolles Stück, toller Text: „Durchbrich mit mir die Lügenmauer – wahre dein Gesicht !“. Beim siebten Stück, ‚kontrollverlust’, sind die Geigen im Mittelteil für meinen Geschmack ein wenig zu süßlich, obwohl der Kontrast zu Andreas’ Grunzgesang dann wieder allerliebst ist.
‚menschen...gott...maschinen’ ist wieder ganz anders – von Klavier begleiteter Sprechgesang ergänzt hier das Repertoire.
‚vergangenes kehrt wieder’ beginnt als astreines Gothic-Stück – melancholischer Engelsstimmen-Weltschmerz, aber dann setzen bratzende Gitarren ein – dieses Stück könnte in einschlägigen Wave-Diskotheken ein Abräumer werden. Für meinen Geschmack hätte Andreas, der bei diesem Track Pause hat, durchaus einige Gruntakzente setzten können.
Abschließend wäre noch das abwechslungsreiche ‚relatives freisein’ zu vermelden.
Was soll ich noch viel sagen – bei einem Sound, an welchem überhaupt nichts herumzumeckern ist, bei knapp 55 Minuten Spielzeit ohne Durchhänger oder gar Ausfallstück bleibt mir gar nichts anderes übrig als für Leute, welche mit oben beschriebener Musikstilistik irgendwo zwischen Metal und Gothic etwas anfangen können, eine absolute Kaufempfehlung auszusprechen.
Dieses Album ist ein kleines bis mittleres Juwel. 9 Punkte.
VÖ: Bereits erschienen
Tracklist:
1. endlosschleife
2. lebenslauf
3. tausende quadrate
4. sammelleidenschaft
5. missverstanden
6. re:inkarnation
7. kontrollverlust
8. menschen...gott...maschinen
9. vergangenes kehrt wieder
10. relatives freisein
Line-Up:
Andreas Schärfinger – voc, guit
Maria Dorn – Sopran
Christoph Högl – guit
Johannes Kickinger – keys
Manuel Simoner – bass
Franz Löchinger – drums
Diskographie:
1999: Vereinsamt – Promo
2000: Das Leben ein Traum – CD, CCP Records
2001: Der Schatten einer Existenz – CD, CCP Records
2004: Lichtgestalten – CD, CCP Records
9.0 Punkte von WARMASTER (am 16.09.2004)
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musikalischer Background des Verfassers Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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