Profanation (Deutschland) "Lustful Screams Of Torture" CD
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Selten ist ein Albumtitel derart zutreffend und kompromißlos Programm wie bei vorliegendem Release der Deathgrinder PROFANATION.
Selbst das hörspielartige Intro erfüllt dieses Kriterium aufs Trefflichste und macht gleich gut Appetit auf die unvermeidlich nachfolgende Metzelorgie ...
... Und die kommt dann auch !!! - Volles Brett Grind Death Metal vom Feinsten - brutal bis zum Anschlag, die Vocals stets kreiselnd zwischen sehr tiefem Gegrunze und kehliger Raserei, die einzelnen Tracks allesamt sauber runtergeklopft - auch hier die volle Bandbreite: Von schnellem Hasengeficke bis hin zu etwas getrageneren Weisen, verschleppten Stücken, ist alles vorhanden und wird mit einer beeindruckenden Professionalität und Spielfreude rübergebracht, welche nicht nur das Fell des derart verwöhnten Konsumenten jucken läßt.
Nein, auch die kreiselnden Mähnen, die Luftgitarrengriffe und die Nackenmuskeln kommen nicht zu kurz - die "Lustvollen Schreie der Qual" machen einfach nur maximalen Spaß ohne Ende - dieses Album ist DIE Scheibe für eine feuchtfröhliche Headbanger-Sommerparty, wo es ruhig auch einmal etwas lauter und ausgelassener zugehen darf.
Auch scheint mir der von der Promo-Abteilung des Labels propagierte Begriff "doppelläufige Killervocals" mehr als zutreffend.
Wunderbar ist auch der ab und an für sich alleine gezupfte dunkle Bass, welcher dadurch für kurze Verschnaufpausen und weitere Tupfer auf "Lustful Screams Of Torture" sorgt.
Schafft es diese Musikrichtung - Grind Death Metal, welche in meinen Augen und Ohren immer so etwas wie ein Schattendasein neben dem großen Bruder Death Metal gefristet hat, nun doch noch sein schmuddeliges Nischendasein zu überwinden ? - Immerhin ist dies bereits die dritte oder vierte äußerst erfreuliche Scheibe dieses Subgenres in diesem Jahr ...
Anspieltip: Eigentlich alles, aber am besten gefallen hat mir das mit einer schönen Splätterfilmpassage eingeleitete ziemlich groovende 'Cut', welches live augenblicklich für eine äußerst heftig pogende Menschenmenge sorgen dürfte.
Aber auch das stilvol mit dem "Das Omen"-Hit 'Ave Satani' eingeleitete äußerst heftig zur Sache gehende ultraschnelle und passagenweise sehr grindige Stück 'Seals Of Massacre' macht keine Gefangenen ...
Wenn die Jungs von PROFANATION nicht aufpassen, dann landet dieses Album wegen einiger allzu gewaltverherrlichender Texte bzw. Songtitel gar noch auf dem berühmten Index, aber das soll ja andererseits auch wieder durchaus verkaufsfördernd sein ... ;-)))
Ich bin abschließend voll des Lobes für dieses herrlich bratzende Grind Death Metal-Album, welches zu allem Überfluß auch noch mit einem überragenden sehr fetten Sound daherkommt.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Uncurable Sickness (Intro)
2. Hand Of Doom
3. Praise My Avantgardistic Cooking Art
4. Cut
5. Adrenaline Rush
6. Impalement Travel
7. Seals Of Massacre
8. Worship Me
9. Bed Scores (Embrionic Death)
10. How To Use A Human Being
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8.5 Punkte von WARMASTER (am 05.08.2007)
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musikalischer Background des Verfassers Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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