Das dass Sprichwort “tot geglaubte Leben länger” wohl von „MELIAH RAGE“ Chef Locke “Anthony Nichols” erfunden sein muss, ist angesichts der erbrachten Nichtbeachtung mit der die Band immer wieder bestraft wurde nicht weiter verwunderlich, aber eben die Tatsache, das man im laufe der zwei Jahrzehnte, die „MELIAH RAGE“ nun schon auf dem Buckel, oder sollte ich sagen, im Kessel haben (man wird ja doch nicht Jünger) immer noch den Status eines Geheimtipps inne hat. Man denke nur an die großartigen Alben „Kill To Survive“ (1988), „Solitary Solitude“ (1990) oder das ebenfalls starke aber untergegangene „Death Valley Dreams“ (1996). So manch eine Band, wäre schon längst an den Ungerechtigkeiten im Musik-Business zerbrochen, anders die „steh immer wieder auf Männchen“ von der Bostoner Stahlschmiede „MELIAH RAGE“.
Nun endlich nach fast drei Jahren Abstinenz und dem 2004 erschienenem Album „Barely Human“, gibt es das von mir schon lang ersehnte neue Machwerk „THE DEEP AND DREAMLESS SLEEP“, das die Band in bestechender Höchstform zeigt und keinen Fan, der ersten Stunde enttäuschen sollte, ganz im Gegenteil!
In typischer „MELIAH RAGE“ – Manier startet der Opener „Permanently Damaged“ und setzt unverwechselbar, die grandiose Maschinerie des Fünfers in Gang. Mit dem zweiten Song „God And Man“ groovt man aggressiv nach vorne, wechselt aber gekonnt, mit cleanen Parts und Instrumentaleinlagen ab. „Undefeated“ bleibt durch seine prägnanten Melodien sofort im Ohr. Mit „The Deep And Dreamless“ zeigt man den geneigten Hörern, wie man einen Titel- Track perfekt durch seine durchdachte Song-Struktur und seinem Abwechslungsreichtum in Szene setzt. Ein der geilsten „MELIAH RAGE“ Stücke überhaupt, hört auf den Namen „Twisted Wreck“, hier kommt die Genialität dieser Band in Form ihrer Eigenständigkeit voll zum tragen. Das „MELIAH RAGE“ in jeder Lebenslage eine gute Figur abgeben, beweist uns „Curse“, hier wird gethrasht was das Zeug hält. Eher alternativ, aber dennoch typisch kommt „Last Of The Wanted“ daher, sehr geile Melodieführung. Eine absolute Stärke von „MELIAH RAGE“ ist auch der Gesang von „Paul Souza“, egal ob in den etwas höheren Tonlagen angesiedelt, aggressiv oder clean, das Spektrum von „Herrn Souza“ kenn keine Grenzen und so malträtiert er seine Stimmbänder äußerst eindrucksvoll (der Gesang erinnert Teilweise an die Kollegen von "WARGASM").
Als letztes unterstreicht „Take What You Want“ noch einmal, das hier wirkliche Könner und Ausnahme-Musiker am Werk sind die einen mehr als starken Eindruck auf „THE DEEP AND DREAMLESS SLEEP“ hinterlassen.
Fazit:
MELIAH RAGE zelebrieren mit „THE DEEP AND DREAMLESS SLEEP“ einmal mehr, eine perfekte Symbiose, aus klassischen Thrash und US Metal. Alle Markenzeichen der Band, werden bis in Detail ausgelebt und man versteht es gekonnt, hypnotische und intensive Songs
(ich hatte mehr als einmal Gänsehaut) zu schreiben, die einen ab dem ersten Ton fesseln.
Für mich, ist der Band ein absolutes Highlight gelungen, aber ob sie damit die schon längst verdiente und überfällige Anerkennung ernten werden, bleibt zu hoffen!!!
That´s Fucking Great!!!
Tracklist:
Lineup:
1. Permanently Damaged
2. God And Man
3. Undefeated
4. The Deep And Dreamless Sleep
5. Twisted Wreck
6. Curse
7. Last Of The Wanted
8. Take What You Want
9.0 Punkte von Hittman (am 14.08.2007)
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musikalischer Background des Verfassers Thrash/Speed Metal, Progressive Metal, Doom Metal,Melodic Rock,
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