Girlschool (Großbritannien) "Believe" CD
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So bewertet Metalglory
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Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen
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Weitere Infos zu Girlschool: |
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Seit exakt Anfang der 80er-Jahre begleiten und begeistern mich GIRLSCHOOL mit Alben wie „Demolition“ (1980), „Hit and Run“ (1981) und „Screaming Blue Murder“ (1982). Sie waren mit ihrem rotzigen Rock das weibliche Pendant zu MOTÖRHEAD. Die Nähe zwischen beiden Bands war nicht nur musikalischer, sondern auch freundschaftlicher Art, was sich unter dem Namen MOTÖRSCHOOL 1981 und der EP „St. Valentines Day Massacre“ zeigte, wo man sich gegenseitig coverte.
Auch die nachfolgenden Alben „Play dirty“ (1983) „Running wild“ (1985) und „Nightmare at Maple Cross“ (1986) wußten noch zu gefallen. Danach wurden die Veröffentlichungsabstände größer und „Take a Bite“ (1989) und „Girlschool“ (1992) hatten nicht mehr die Härte und Frische der Frühwerke.
Nach 2 Live-Scheiben, wagte man 2002 ein Comeback mit „21st Anniversary – Not that Innocence“, dem man nun “Believe” nachschob. Und ich muß sagen, diese Scheibe hat es mir nicht leicht gemacht. Fünf mal habe ich sie mir komplett durchhören müssen, bis sie mich endlich gefangen hatte und ich erleichtert sagen konnte: Ja, das sind GIRLSCHOOL, welcome back!
Gleich die beiden Opener „Come on up“ und „Let’s get hard“ eröffnen die CD so, wie man es von den 4 Mädels hören möchte: schnörkellos und rockig. Doch danach folgt leider schon der Totalausfall der Scheibe. „Crazy“ ist mit seinen Refrain-Chören einfach nur sanfter Kommerz-Mitsing-Pop. Das nachfolgende „We all love to (Rock’n’Roll)“ spiegelt leider nicht ganz den Titel wider und kann mit seinem Sing Sang noch nicht über die davor erlittene Grausamkeit hinwegtrösten. Aber „New Beginning“, „C’mon“ und „Never say never“ sind wieder erstklassige Rocker und könne an die beiden ersten Songs anschließen. Besonders „Feel good“ zeichnet sich durch die typische Leadgitarrenmelodie aus, die ich von den alten Alben her so mochte.
Im Großen und Ganzen ist GIRSCHOOL wieder eine schöne Scheiblette traditionellem Rock’n’Roll gelungen, die jeden alten Fan dieser Truppe zufrieden stellen wird. Doch ich bezweifle, daß man damit noch neue hinzugewinnen wird.
Tracks:
1. Come on up
2. Let´s get hard
3. Crazy
4. We all love to (Rock ´n´ Roll)
5. Secret
6. New Beginning
7. C´mon
8. Never say never
9. You say
10. Feel good
11. Hold on tight
12. Yes means yes
13. We all have to choose
14. Play around
15. Passion
6.5 Punkte von Tomektor (am 21.09.2004)
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musikalischer Background des Verfassers Hard Rock, Heavy/Power Metal, Speed Metal, Thrash Metal, Death Metal, Black Metal, 80er-Jahre Metal, US-Metal, NWoBHM, osteuropäischer Metal jeglicher Stilrichtung
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