Fallen Yggdrasil (Deutschland) "Building Up A Ruin To Come" CD
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FALLEN YGGDRASIL – wenn Yggdrasil wirklich gefallen wäre, dann käme das in etwa einem mittleren Weltuntergang gleich, aber wir wollen mal nicht so kleinlich sein ... ;-))
Mit einer schönen stimmungsvollen Rabenjagd (Gekrächze gefolgt von einem sonoren Schuß) beginnt die Hatz.
Die mir auf Anhieb sympathische Band aus Heidelberg macht gleich zu Beginn unmißverständlich klar, worum es ihr auf gut 34 Minuten geht – um puren unverfälschten Death Metal – und um Druck ohne Ende !
Dies zu zelebrieren fällt FALLEN YGGDRASIL dann nicht mehr besonders schwer, da die Jungs ganz offensichtlich großen Spaß an der Sache haben und mit ganzem Herzen dabei sind.
Die Songs sind allesamt ‚catchy’, versprühen Charme, haben Abwechslung und Melodie und der Sänger grunzt genau in der Tonlage, wie es dem geneigten Todesmetallkonsumenten gefällt und seiner Nackenmuskulatur guttut.
Erstes Hochlicht ist das ohrwurmartige ‚Bequest’, bei welchem man einfach mitbangen muß. Auf ‚ Just Another Lullaby’ zeigt Simon dann, daß er auch „singen“ kann – ein insgesamt dichtes und äußerst abwechslungsreiches Stück mit Verschnaufpausen im Mittelteil. ‚For Those Masters Of The Undone’ knallt einfach nur; dieser Track gefällt mir mit am besten.
‚My Family’ ist insgesamt sehr schnell und besticht durch präzise Akzente und einen doch recht variierenden Gesang (Gegrunze und „clean“ in schneller Folge).
Was mir resümierend ein wenig fehlt, ist ein richtiger Hit, ein Stück, das sich sofort feststetzt und welches einem dann so schnell nicht mehr aus dem Ohr geht. Dafür ist die CD insgesamt auf gleichbleibend hohem Niveau angesiedelt und hat einen respektablen Sound (Maranis Studios). 7 ½ Punkte.
Tracklist:
1. Intro
2. Building Up A Ruin To Come
3. Bequest
4. The Snake
5. Just Another Lullaby
6. Babylonian Prayer
7. I Burn
8. For Those Masters Of The Undone
9. My Family
Line-Up:
Simon Kratzer – vocals, rhythm & acoustic guitars
Christoph Albrecht – drums
Tobias Wöhr – bass
Dennis Rith – rhythm & acoustic guitars
Bandgeschichte:
1996-11: Bandgründung
1997-12: Erstes Demo: “Frost Damage”
1998-09: Zweites Demo: „Odyssey In Sorrow“
2002-02: Mini-Album: „In No Sense Innocence“
2002-11: Re-Release von „In No Sense Innocence“ auf Supreme Chaos Records
2004-07: CD: “Building Up A Ruin To Come”
7.5 Punkte von WARMASTER (am 27.09.2004)
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musikalischer Background des Verfassers Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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