Rob Rock (USA) "Garden Of Chaos" CD
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Weitere Infos zu Rob Rock: |
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Rob Rock gehört zweifelsohne zu den begnadetsten Sängern des Power Metal, was er auf zahlreichen Alben eindrucksvoll beweisen konnte. Seine Karriere startete in einer Band namens „Vice“, in der er Gitarrist Chris Impellitteri kennen lernte und in dessen Band er lange Jahre das Mikro beherrschte und damit dem Sound von Impellitteri seinen Stempel aufdrückte. Ins Rampenlicht trat er allerdings 1986 mit dem Metal Project „M.A.R.S., wo er mit Gitarrist Tony MacAlpine und Ozzy’s Backingband Rudy Sarzo am Bass und Tommy Aldridge an den Drums ein absolutes Kult-Album ablieferte. Nahezu unbekannt ist sein Mitwirken auf dem ersten Album von Angelica, einer Christen Metal Combo um Gitarrist Dennis Cameron, aus dem Jahre 1989. Lediglich im Innenbereich des Booklets wird relativ klein mitgeteilt, dass sämtliche Gesangsparts auf das Konto von Rob Rock gehen. Schade eigentlich, denn das Album gewinnt erst so richtig durch sein Mitwirken. Sein weiteres Mitwirken kann man dann noch auf „Code Of Life“ von Warrior, Joshua’s „Intense Defense“ und natürlich auf Tobias Sammet’s Metal-Oper „Avantasia“finden. Nach etlichen Alben mit Impellitteri entschied er sich dann auch endlich eigene Songs zu veröffentlichen, was dann auch 2000 mit dem Erstlingswerk „Rage Of Creation“ geschah. Nun liegt also sein neues Album „Garden Of Chaos“ vor und mit Erleichtern stellt man fest, dass sich am Sound und auch im Songwriting nicht viel verändert hat. Mit Rob Rock bekommt der Metal-Fan genau das, was er erwartet. Das volle Power-Brett mit einem der besten Metal-Sänger überhaupt. Das gnadenlos treibende Titelstück eröffnet den Strauß bunter Melodien dann auch standesgemäß. Mit „Satan’s Playground“ geht’s dann im gleichen Stil weiter, bevor mit „Savior’s Call“ bereits eines der Highlights des Albums folgt. Ein weiteres Highlight folgt dann im Hammersong „Only A Matter Of Time“. Hier kommt dann auch deutlich die unglaublich stimmige, druckvolle und in manchen Momenten auch moderne Spielweise von Narnia-Gitarrist Carl-Johan Grimmark zu Tage, der dem Album einen ziemlich deutlichen und amtlichen Härtegrad vorgibt. Ein weiterer Pluspunkt des Albums ist, dass sich die Doublebass-Nummern mit den Midtempo-Songs abwechseln und so nicht in jedem Song die Nackenwirbel strapaziert werden. Warum sich allerdings die ziemlich entspannt daher kommenden Balladen „Unconditional“ und „Ode To Alexander“ am Ende versteckt haben, bleibt wohl ein ewiges Rätsel. Einer dieser Songs in der Mitte des Albums hätte sicherlich einen angenehmeren Effekt gehabt, so bleibt dem Album doch im Endspurt ein wenig die Luft weg. Lediglich in der Erstauflage wird der Balladenreigen von einem nicht ganz ausproduzierten Rocker namens „Ride The Wind“ unterbrochen. Trotzdem kann das Album auf ganzer Linie überzeugen und zeigt wieder einmal auf, was für ein begnadeter Sänger Rob Rock eigentlich ist.
Fazit: Ein weiteres Highlight in der Karriere von Rob Rock.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Garden Of Chaos
2. Satan’s Playground
3. Savior’s Call
4. This Time Is The Last Time
5. Only A Matter Of Time
6. Spirit In The Sky
7. Metal Breed
8. Millenial Reign
9. Unconditional
10. Ode To Alexander
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8.5 Punkte von Christoph (am 28.09.2007)
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musikalischer Background des Verfassers Melodicrock allgemein, AOR, True Metal, Prog-Metal
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