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Classics From Autumn to Ashes (USA) "The fiction we live" CD

From Autumn to Ashes - The fiction we live - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Vagrant Records  (1 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 9.9.2003   (501 verwandte Reviews)
Spieldauer: 39:56
Musikstil: HardCore/MetalCore   (620 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Emo-/Metal-/Post-Hardcore
Homepage: http://
 Leserwertung
9 von 10 Punkten
bei 3 Stimmen
 

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Weitere Infos zu From Autumn To Ashes:
REVIEWS:
From Autumn To Ashes The Fiction We Live
Mehr über From Autumn to Ashes in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Im Jahr 2003 erschien das 2. Werk der New Yorker „From Autumn to Ashes“ und stellt nicht nur den Höhepunkt ihrer bisherigen Schaffensphase dar, sondern sie schufen mit „The Fiction we live“ einen Meilenstein, welcher aus der Flut der „Core-Welle“, welche die Metalszene überflutet hat, herausragt. Die Band schaffte es, ein hartes, emotionales und dennoch glaubwürdiges Album zu veröffentlichen, was bis zu diesem Zeitpunkt in der Core-Bewegung nur wenigen wie z.B. „Killswitch Engange“ gelungen ist.
Zudem glänzt die Band mit dem meiner Meinung nach bis dato besten Schlagzeuger der ganzen Metalcore und Emocoreszene nämlichem Francis Mark. Der gute Mann ist einfach der Wahnsinn. Er kann knüppeln, dass sich die Balken biegen aber auch grooven wie ein Jazzdrummer. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass er gelernter Jazzschlagzeuger ist. Aber das grandioseste ist, dass er zu der Zeit der 2. Sänger der Band war. Alle clean-gesungenen Passagen sind von ihm arrangiert, während er gleichzeitig Schlagzeug spielt. Der Wahnsinn! Dass dies live ebenfalls funktionierte zeigen ältere Liveaufnahmen der Band und bringen mich immer wieder zum staunen.
Die Scheibe selbst hat eine Spielzeit von gut 40min. und ist 11 Tracks lang. Von diesen 11 Tracks sind 4 Songs, welche wirklich grandios sind und einfach die Genialität dieser Scheibe unterstreichen. Die anderen 7 Songs bewegen sich fast alle im grünen Bereich und sind ebenfalls genial. Nur "The Second Wrong Makes You Feel Right" und "Alive Out of Habit" hängen ein wenig hinterher. Aber das kann man locker verschmerzen wenn man sich mit den 4 wirklichen Perlen dieses Albums auseinandersetzt.
Da wäre zum einen der Opener: "The After Dinner Payback", welcher eine absolute Granate ist! Der Song fährt von 0 auf 100 um dann im Refrain die emotionale (aber nicht weniger schwache) Seite der Band zu zeigen. Jetzt schon ein Klassiker!
Der zweite wirkliche Knaller ist Track Nr. 6 "Every Reason To", welcher genauso wie „The Afterdinner Payback“ einfach knallt und grooved. Dieser Song ist allerdings ein wenig „softer“, was ihm aber auch ganz gut steht.
Der 3. Kracher wird so einigen wirklich „trven“ Metallern die Fußnägel hochrollen lassen und zwar das 7. Lied "Autumn's Monologue", welches rein akustisch ist. Er wird von Melanie Wills vorgetragen, welche auf dem Vorgängeralbum auch schon bei dem Ausnahmesong „Short stories with tragic endings“ mitgewirkte und zu diesem Song mit ihrer zarten und gefühlvollen Stimme einen wirklich grandiosen Beitrag geleistet hat. Zudem ist sie auch noch die Leadsängerin der Band „One true thing“. Na wenn DAS keine Ironie ist!
Bei "Autumn's Monologue" singt sie vollkommen Solo und schafft so einen Song, welchen man auf solch einem Album in dieser Form wahrscheinlich nicht erwartet hätte. Ein zeitlos genialer Herzschmerz Song, welche gut in einen grauen Herbsttag ohne Hoffnung passt.
Das letzte große Highlight ist auch gleich der letzte Song der Scheibe nämlich "I'm The Best At Ruining My Life", welcher komplett von Schlagzeuger Francis Mark vorgetragen wird. Ein eher ruhiger wenn aber auch sehr kraftvoller Abschluss einer CD, welche von mir seit gut 5 Jahren immer wieder hervorgeholt wird um einfach mal richtig guten und emotionalen Post-Hardcore/Metalcore zu hören.
Nach dem Album verließen der Gitarrist Scott Gross und der Bassist Mike Pilato die Band und das Nachfolgealbum „Abandon Your Friends“ enttäuschte nicht nur mich, sondern auch viele andere Fans, da die Band dort einfach ihren „Biss“ verlor.
Deshalb bleibt „The fiction we live“ das (meiner Meinung nach) bisher beste FATA Album und zeigt, dass die Weiterentwicklung einer Band nicht immer positiv sein muss.
Produziert wurde das ganze Album übrigens von keinem geringerem als Garth Richardson, welcher u.a. Bands wie „Rage Against the Machine“, „Rise Against“ und den „Red Hot Chilli Peppers“ ihren Sound verpasste und auch bei „The Fiction we live“ einen sehr guten Sound kreierte.


Fazit

Von mir gibt’s für „The Fiction we live“ klare 9 Punkte.
Die Scheibe ist auch heute noch die Messlatte für viele Veröffentlichungen aus dem emotionalem Metal-/Posthardcore und in meinen Augen jetzt schon ein Klassiker aus der Flut der einheitlichen, doch immer wieder gleich bleibenden Emo-/Metalcore Bewegung.

Lineup:
• Benjamin Perri - Gesang
• Francis Mark - Schlagzeug, Gesang
• Brian Deneeve - Gitarre
• Scott Gross - Gitarre
• Mike Pilato - Bass


 
Tracklist: Lineup:
1. The After Dinner Payback
2. Lilacs & Lolita
3. No Trivia
4. Milligram Smile
5. The Second Wrong Makes You Feel Right
6. Every Reason To
7. Autumns Monologue
8. Alive Out Of Habit
9. All I Taste Today Is What's Her Name
10. The Fiction We Live
11. I'm The Best At Ruining My Life

 

 
9.0 Punkte von Lavalampe (am 23.04.2008)
 
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