Gypsy Rose (Schweden) "Another World" CD
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Nachdem die Schweden bereits mit ihrem selbstbetitelten Debüt überzeugen konnten, legen sie nun mit „Another World“ eine gehörige Schippe drauf. War der Erstling noch im typisch skandinavischen Hardrock angesiedelt, bewegt sich die Band nun mehr im Hardrock amerikanischer Prägung mit einem kleinen Spritzer Heavy Metal, was nicht zuletzt an dem Ex-Accept und Bangalore Choir Sänger David Reece liegt. Er drückt den Songs mit seinen markanten Stimme seinen Stempel auf und hebt sie in eine neue Dimension für Gypsy Rose. Voller Kraft und Druck quillt es aus den Boxen und bereits mit dem Opener „Final Call“ machen die Jungs um Gitarrist Martin Kronlund, der das Album auch produziert hat, alles klar. Das folgende epische „Nothing Really Matters“ ist dann ein klarer Gegensatz zum Opener und erinnert stellenweise vom Songaufbau an Songs von Axel Rudi Pell. Ein weiteres Highlight folgt in „Don’t Look Back“, dass mit einem wunderschönen Keyboardteppich unterlegt mächtig rockt und mit einem grandiosen Chorus aufwarten kann. Bis auf „When I Call Your Name“ rocken alle Songs dermaßen, dass es eine wahre Freude ist. Anscheinend reißt der Faden gerade im Bereich des Melodic-Hardrocks derzeit nicht ab und es kommen wahre Schätze zum Vorschein. Auch dieses Album dürfte am Ende des Jahres in den Polls des Meldoic-Rocks ziemlich weit oben zu finden sein.
Fazit: Mit David Reece an den Vocals kann nicht wirklich etwas schief gehen.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Final Call
2. Nothing Really Matters
3. Angels
4. When I Call Your Name
5. Don’t Look Back
6. Fired
7. A Little Ain’t Enough
8. All The Way To The Sun
9. A Million Miles
10. Liar
11. Another World
12. Hellhammer
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8.0 Punkte von Christoph (am 27.06.2008)
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musikalischer Background des Verfassers Melodicrock allgemein, AOR, True Metal, Prog-Metal
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