Kint vs. Malm (Deutschland) "7 Inch Split Single" 7-EP
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Weitere Infos zu Kint Vs. Malm: |
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Jawohl es gibt sie noch: Die 7-Inch-Split-Platten, auf der zwei befreundete Bands jeweils eine Seite der Vinylscheibe für sich beanspruchen und einiges aus ihrem Repertoire zum Besten geben, wobei es sich sowohl bei KINT als auch bei MALM lediglich um einen Song handelt. Also nicht wirklich viel Material, um sich von den Bands ein Bild zu machen, wenn diese wie in meinem Fall bisher komplett an einem vorbei gegangen sind.
Dabei sind beide Bands schon etliche Jahre aktiv, allerdings ist deren Musik nicht unbedingt was für zartbesaitete Gemüter und bestenfalls undergroundtauglich. Wenn KINT und MALM eines besonders gut können, dann ist es das Nervenkostüm zu strapazieren. Dabei gehen beide Combos musikalisch ähnlich vor. Steigen wir also ein in ein kurzes „Doomy Noise-Rock-Inferno“:
KINT machen den Anfang. Die Berliner haben schon einiges an Eigenproduktionen und Samplerbeiträgen vorzuweisen. Ihr Song bietet grobschlächtigen Noise-Rock, wie er destruktiver nicht sein könnte. Die mahlenden und sägenden Gitarren können dabei nicht wirklich überzeugen und machen das Zuhören zur mühseligen Angelegenheit. Irgendwie wirkt alles zerfahren und zäh. In einigen Passagen geht es recht doomig zu, wogegen die Drums ab und an mit Blastattacken aufwarten. Ein wenig erinnert mich der Stil an Eisenvater. Bemerkenswert ist aber die verfremdet klingende Stimme, die wütend und zähnefletschend die Texte rausbellt.
MALM mit ihrem „Dampfwalzenrock from hell” sind aus Würzburg und haben dieses Jahr bereits ihr 10-jähriges Bandjubiläum gefeiert. Damit es in Zukunft noch mehr dampft und walzt, wollen sie gar mit zwei Bassisten lärmen.
Die Band ist alles in allem etwas straighter und punkiger als die vorhergehenden KINT. Cool ist, dass der Sänger auf Deutsch singt oder besser gesagt aus voller Kehle schreit.
Hier regiert die musikalische Anarchie, die sich durch abgedrehte, atonale und zugleich nervige Gitarreneinlagen äußert. Auch dieser Song ist recht zermürbend und lässt einem fast das Ohr bluten.
Fazit: Noise hin oder her, diese Musik ist einfach untere Mittelklasse. Und es gibt gerade mal einen Songbeitrag pro Band. Wer´s braucht...
| Tracklist: |
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Lineup: |
Seite A:
1. Kint – "Tommi Aeoni In The Shadow Of A 50-Foot-Stonehenge
Seite B:
1. Malm – Sturm
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4.0 Punkte von Arne (am 03.07.2008)
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musikalischer Background des Verfassers Anfänge mit 80er Heavy- und 90er Death-Metal, inzwischen findet auch alles jenseits des metallischen Paralleluniversums bei mir Gehör
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