Krisiun (Brasilien) "Southern Storm" CD
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Für die meisten sollten KRISIUN kein unbeschriebenes Blatt mehr sein. Sie waren schon mit Größen wie Cannibal Corpse, Dimmu Borgir, Kreator, Napalm Death und vielen anderen auf Tour und haben nicht zuletzt durch ihre letzten Outputs Bloodshed und AssassiNation viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Mittlerweile sind knapp 13 Jahre seit ihrem ersten Album vergangen und man kann auf eine lange Karriere zurückblicken. Nun gibt es eine neue CD die den Namen Southern Storm trägt. 13 wunderschöne Deathmetal Tracks die eigentlich keine Fragen mehr offen lassen sollten.
Der Einstieg in die Scheibe erfolgt durch "Slaying Steel" der einem schon von Anfang an verdeutlicht, dass mit diesen Jungs nicht zu spaßen ist. Gnadenlose Blastbeats und Shred-Gitarren werden von tiefstem Gegrowle unterstützt und geben dem Opener gleich die Prägung der Band. Durch stetiges Wechseln zu groovelastigen Beats schafft man es immer wieder die Songs zu entspannen um im nächsten Moment gleich wieder brutal loszuprügeln. Solitechnisch ist auch einiges fürs Ohr dabei, denn hier handelt es sich nicht um sinnloses Quietschen der Saiten und Tappings ohne Ende, sondern um feinste, melodische Solokunst. Bei "Massacre Under The Sun" kommt für mich persönlich mein erstes Highlight der Scheibe, da sich dieser Track extrem von allen vorhergehenden unterscheidet. Zwar gibt es bei so gut wie jedem Song eine Einleitung die noch nicht verrät in welche Richtung der jeweilige Song abgeht, aber bei eben genanntem Song hat dieses Intro irgendwie das gewisse Etwas. Danach geht es richtig zur Sache, wobei der Wechsel zwischen Intropart und Prügel hier durchgehend immer hin und herschwankt. Das i-Tüpfelchen der CD bildet die Coverversion von "Refuse / Resist" von Sepultura. Der Song ist so umgesetzt, dass jeder, der das Original nicht kennt davon ausgehen muss, dass es sich hierbei um einen hauseigenen Song von KRISIUN handelt. Soundtechnisch spielt dieses Album wieder in der höchsten Liga mit, nicht zuletzt weil der gute Andy Classen dafür gesorgt hat.
Fazit: Sehr schwierig...Viele Knaller, wenig Hits. Der Wiedererkennungswert der Band ist definitiv vorhanden, wobei man sich schwer tut sich mit dieser Platte ein Denkmal zu setzen. Die vielen Kritiker hatten selbiges befürchtet. Je besser diese Kombo wird, umso weniger Abwechslung scheint sich in der Musik wiederzufinden. Trotzdem geil...und zwar ziemlich.
Anspieltipps: Slaying Steel, Massacre Under The Sun, Whore Of The Unlight
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Slaying Steel
2. Sentenced Morning
3. Twisting Sights
4. Minotaur
5. Combustion Inferno
6. Massacre Under The Sun
7. Bleeding Offers
8. Refuse/Resist
9. Origon Of Terror
10. Contradictions Of Decay
11. Sons Of Pest
12. Black Wind
13. Whore Of The Unlight
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vocals / bass: Alex Camargo guitar: Moyses Kolesne drums: Max Kolesne
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8.5 Punkte von CrEEpYBaStArD (am 16.07.2008)
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musikalischer Background des Verfassers Wurzeln im Hard Rock und Heavy-True-Power Bereich, mittlerweile hauptsächlich Thrash, Death und Blackmetal
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