Hatred (Niederlande) "Blasphemous Deliverance" CD
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Diese Band hat sich den Namen HATRED wahrlich verdient. Nicht mit anderen Bands zu verwechseln, handelt es sich hierbei um die niederländische Combo, die feinsten Death / Thrash abliefert. Gegründet wurde die Band schon im Jahre 1999 als Peter de Jonge und Peter can der Schraaf sich zusammenschlossen. Kurz darauf produzierte man ein Demo und vertrat dieses bei diversen Livegigs. 2002 kam das Debüt in Form von "Chaos In The Flesh" auf den Markt. Nun sind 6 Jahre vergangen und alle internen Schwierigkeiten und Besetzungsprobleme sind aus der Welt und schon gibt es das erste Album unter neuem Label auf den Markt.
Musikalisch bewegt sich das Ganze schon eher an der Death als an der Thrashkategorie, aber selbst das ist eigentlich egal, denn alles was bei dieser Mucke zählt ist der oft zitierte "Abgehfaktor" und der ist definitiv gegeben. Und dieses nicht unbedingt in einem zu geringen Maße. Thrashige Drums und tiefe Gitarren werden mit schickem Gegrowle überlagert und runden die Songs gut ab. Nicht umsonst stand man schon mit Szenegrößen wie Vader, Suffocation und Grave auf der Bühne. Die Lyrics hacken eigentlich die meiste Zeit auf dem Thema Religion rum und verurteilen und bespucken diese in allen möglichen Formen. In Songs wie "Religion = War" haut man ordentlich auf den Putz und lässt diesen in mehreren Schüben gekonnt von der Decke bröseln. "Beholder Of Hate" z.B. zeigt einen guten Querschnitt des Albums, langsam beginnend und sich quälend durch die Riffs schleppend steigert er sich allmählich und gibt einem ordentlich auf die Glocke. "Transition" hingegen zeigt die Jungs mal von ihrer melancholischen Seite und holt die Spielkünste aus der Kiste. Gefolgt von diesem instrumentalen Interlude gibt es dann - zwar ne Ecke langsamer - wieder was auf die Ohren.
Fazit: Gemütlicher Death / Thrash mit diversen verschiedenen Einschlägen sollten eigentlich eine Menge Death und Thrash Fans begeistern können. Letztendlich ist mir die Scheibe einen Ticken zu lang und nicht Abwechslungsreich genug. Trotzdem gute Kost.
Line-Up:
Koen Dingemans - vocals
Peter van der Schraaf - guitar
Peter de Jonge - bass & backvocals
Rob de Waardt - drums
| Tracklist: |
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Lineup: |
01. Christian Dogma
02. Religion = War
03. The Atheist
04. Involution
05. Beholder Of Hate
06. Transition
07. Enslaved By A Living Deity
08. Blessed By Possession
09. Reflected In Dead Eyes
10. Blasphemous Deliverance
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7.0 Punkte von CrEEpYBaStArD (am 21.07.2008)
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musikalischer Background des Verfassers Wurzeln im Hard Rock und Heavy-True-Power Bereich, mittlerweile hauptsächlich Thrash, Death und Blackmetal
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