October Tide (Schweden) "Rain Without End" CD
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Weitere Infos zu October Tide: |
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Wow, wie lange habe ich darauf gewartet, diesen Goldling in meinen Händen zu halten. Leider habe ich diese geile Band mit Mannen von Katatonia seiner Zeit völlig verpennt und kein Exemplar, sowohl von „Rain without End“ (1997) und „Grey Dawn“ (1999) abgreifen können. Und brennen ist einfach eine Todsünde!!! Aber nun zu den Fakten!
October Tide war anno 1995-1999 das damalige Sideprojekt der Katatonia-Musiker Jonas Renske (Früher Schlagzeug und Gesang bei Katatonia (heute nur noch Gesang)) und Fred Norrman (Gitarre bei Katatonia). Die stilistische Ausrichtung bewegt sich im Rahmen der „Brave Murder Day“-Ära von Katatonia. Melancholisch-trauriger Midtempo-Metal trifft auf derbe Death-Metal-Vocals von Jonas Renske (die zu Zeiten der Aufnahmen im Jahre 1995 bei Katatonia („Brave Murder Day“)ein letztes Mal auftauchen und dort gesungen von Mikael Akerfeldt (Opeth), da Jonas Renske zur Aufnahmezeit stimmlich angeschlagen war.
Durchgestartet wird gleich mit klassischer „Brave Murder Day“-Kost in Form von „12 Days of Rain“, welches wirklich stark an Katatonia anno 1996 erinnert. Geile, traurige Gitarrenmelodien treffen auf den sehr Death-Metal-lastigen Gesang von Jonas Renske, der sich auch für die Drums verantwortlich zeigt und einige Gitarren-Riffs beisteuert. Jonas eben!!! Gefolgt von „Ephemeral“, einem Song welcher eine perfekte Mischung der Frühwerke von Katatonia sein eigen nennt. In die gleiche Kerbe haut auch Song Nr.3 „All Painted Cold“. Weitaus rockiger geht dann „Sightless“ zu werken. Bei diesem Song fühlt man sich zum ersten Mal nicht so Stark an „Brave Murder Day“ erinnert. Dennoch ein großartiges Ohrenkino, welches wirklich keine Wünsche unerfüllt lässt. Einfach großartig!!!
Bei „Losing Tommorrow“ kommen sphärisch Keyboard- und Gitarrenklänge zum Einsatz und Herr Renske singt einen seiner ersten Songs mit cleanen Vocals. Ebenso passiert bei dem Song „Day“ (einziger, von Renske gesungener Song auf dem Album) vom Klassiker „Brave Murder Day“. Untermalt wird das ganze von einem dezenten Drum-Loop. Wirklich sehr gelungen.
Abschließend folgen mit „Blue Gallery“ und „Infinite Submission“ zwei weitere geniale Stücke die aber auch erkennen lassen, dass man schon zwischen Katatoina anno 1996 und October Tide differenzieren sollte. Es ist halt schon irgendwie anders, aber definitiv auf gleich hohem Niveau.
Fazit: Wer „Brave Murder Day“ liebt, der wird auch October Tide lieben. Für alle Katatonia-Fans, egal welche Ära auch immer: bitte, bitte zwei Ohren riskieren.
Verpackt ist die Scheibe mit einem wirklich geilem Cover, welches ich mir sofort als Poster bestellen würde.
Einzige Kritik: October Tide hätten ruhig noch 2 Songs mehr draufpacken können.
| Tracklist: |
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Lineup: |
01. 12 Days Of Rain
02. Ephemeral
03. All Painted Cold
04. Sightless
05. Losing Tomorrow
06. Blue Gallery
07. Infinite Submission
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Schlagzeug, Gesang, Gitarren: Jonas Renkse Gitarre, Bass: Fred Norrman
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9.0 Punkte von Lutz de P. (am 14.11.2008)
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musikalischer Background des Verfassers Death, Gothic, Shoegaze
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