Martiria (International) "Time Of Truth" CD
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Die Stunde der Wahrheit – man könnte um den Album-Titel und die Tatsache, dass es sich um das nunmehr dritte Album Martirias handelt, etliche Theorien entwickeln – was aber Zeitverschwendung wäre. Interessanter ist doch die Tatsache, dass nach den fulminanten Epic-Metal-Meilensteinen „The Age Of the Return“ und „The Eternal Soul“ die Band auch nach drei Jahren Pausen mit Anderson und Menario die treibenden Kräfte nach wie vor an Bord hat und die Band nichts an ihrer Klasse eingebüßt hat.
Soll bedeuten: Die Stücke leben von der epischen, dichten Atmosphäre, von unglaublicher Leidenschaft, von künstlerischem Tiefgang, von Dramatik und Ausdruckstärke – erschaffen durch den ehemaligen Warlord Rick Anderson mit seiner charismatischen, beseelten Stimme und von Andy Menarios betörender und eindringlicher Gitarrenarbeit perfekt vervollständigt.
Wie stark sich die Band nun an Warlord orientiert, erscheint unwichtig und sollte bestenfalls als Orientierung dienen. Immer progressiv angehaucht, ist es Martiria abermals gelungen mit einer Fülle an magischen Melodien und packenden Refrains ein Album einzuspielen, das von Anfang an begeistert, mit jedem Hören unweigerlich wächst und keine Abnutzungserscheinung bekommt. Selbstredend hat dieses Juwel des epischen Metal weder kompositorisch noch produktionstechnisch irgendwelche Schwächen.
Da Martiria nach ihren ersten beiden Alben sich bei mir ohnehin Kult-Status erarbeiten haben, bleibe ich auch bei dem neusten Werk bei der Höchstnote.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Prologue
2. The Storm (Ulysses)
3. Time To Pay
4. Morgana, Again
5. 13th Of October 1303
6. God Knows
7. As Far As We Can See
8. Give Me A Hero
9. Your Law
10. Prometeus
11. Soliloquy
12. Like Dinosaurs
13. Epilogue
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Gitarre, Keyboards: Andy Menario Gesang: Rick Anderson Bass: Derek Maniscalco Schlagzeug: Fabrizio la Fauci
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10.0 Punkte von LEX (am 23.11.2008)
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musikalischer Background des Verfassers True-und Power-Metal, Viking/Pagan/Folk-Metal, Osteuropa und Exoten in jeglicher Form, Genreübergreifendes, auch mal Thrash oder Death und Black in melodischer Ausprägung sowie ein wenig Gothic und Punk.
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