Catafalque (Türkei) "Dialectique" CD
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Die doch sehr kleine, überschaubare türkische Metal-Szene überrascht doch immer wieder mit erstklassigen Acts. Sicherlich sind Catafalque auf den ersten Blick sowohl mit ihren rot-schwarzen Outfits als auch mit Frau und Mann am Mirkofon eine typische Gothic-Metal-Band mehr.
Und so ist es wohl die Herkunft der Band, die zunächst die Aufmerksamkeit auf die Scheibe zieht. Noch! Denn in Anbetracht der Qualität von „Dialectique“ (und so nebenbei bemerkt auch des Vorgängers „Unique“) müsste der Name Catafalque über die türkischen Landesgrenzen hinaus ein Begriff werden. Gleich zu Beginn fällt der massive und recht dominante Keyboard-Einsatz auf. Im Kontrast dazu stehen harte Gitarrenriffs. Letztendlich ist es die saubere, differenzierte Produktion, die die elektronischen und die erdigen Elemente in eine perfekte Balance bringt. Die über weite Strecken des Albums als elektonisch-tanzbarer Gothic-Metal beschreibbare Musik bekommt durch die tolle Gesangsleistung von Sängerin Özge „Ozzy“ Özkan und ihrem männlichen Kollegen Mehetan, der zwischen Grunzen und klaren Tönen spielerisch wechselt, weitere interessante Facetten. Gerade dann, wenn beide im Duett singen. Kompositorisch haben die Türken zehn Ohrwürmer auf ihr Album gepackt und dabei erfreulicherweise auf die gleichen Strickmuster verzichtet, so dass im Rahmen der Möglichkeiten von Abwechslungsreichtum gesprochen werden kann. Bestes Beispiel hierfür „Fading Beauty“ mit leichtem Doom-Einschlag und melancholischer Stimmung. Eine radiotaugliche Hymne wie „Crimson Dust“ indes belegt, dass Catafalque auch ganz große Melodien komponieren können. Bleibt zu wünschen, dass sich der harmonische, unverbrauchte und leidenschaftliche Charakter der Stücke auch auf zukünftigen Alben wiederfindet.
Ein tolles Album, das sich erfreulich aus dem Einheitsbrei des Gothic hervorhebt. 8.0 Punkte von LEX (am 28.11.2008)
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musikalischer Background des Verfassers True-und Power-Metal, Viking/Pagan/Folk-Metal, Osteuropa und Exoten in jeglicher Form, Genreübergreifendes, auch mal Thrash oder Death und Black in melodischer Ausprägung sowie ein wenig Gothic und Punk.
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