Okay – hier ist wieder ein Schnellspieler am Werk, aber ich gebe zu, da bin ich jetzt mal etwas voreingenommen – der Schnellspieler! Yngwie!
Im Alleingang war Yngwie Malmsteen Bahnbrecher der klassischen Metal-Bewegung in den 80er Jahren. Zu jener Zeit, als die meisten Gitarristen einfach Eddie Van Halen kopierten, war Yngwie einer der wenigen Rock-Gitarristen, die ihren eigenen sofort wieder erkennbaren Stil kreiert haben – welcher anschließend wieder von anderen Gitarristen kopiert wurde.
Gesanglich wird er von Tim "Ripper" Owens unterstützt – ja unterstützt! Yngwie singt selbst, kann man sich anhören, aber „Magic City“ ist hier eines der schwächsten Stücke des Albums, sehr ruhig – oder besser: langweilig.
Daneben sind noch “Priest Of The Unholy“, mit gewöhnungsbedürftigen Keyboard(k)längen, und das zu lang intonierte „Eleventh Hour“ als Ausreißer nach unten zu nennen.
Das war’s dann aber auch schon mit dem Gemecker: Der Rest geht in gewohnter Manier ab – gut ab!
"Perpetual Flame" hat das Zeug zu einem Klassiker in Sachen Metal für Schnellspieler. Mit „Death Dealer“ kommt gleich Stimmung auf, die mit gewohnter Spielweise (schnell!) bei „Damnation Game“ und „Live To Fight (Another Day)“ hochgehalten wird. Gewohnt heißt hier beständig in seinem Tun, verbessert, aber ohne große Experimente in die eine oder andere Richtung. Na ja, wenn da nicht „Red Devil“ wäre, treibend, fast groovig melodiös, beinahe tanzbar!
Fazit:
Das Album bewegt sich – abgesehen von den oben genannten Schwächen – auf einem hohem Niveau und knüpft an die stärkeren Scheiben, wie ‘Rising Force’ (1984), ‘Marching Out’ (1985) an. Für Fans ein Muss, für alle anderen ein „sollte man mal hören“!
Ach ja – und beim Kauf die Augen zu machen! Das Cover macht blind! Geschmackvolle Covergestaltung geht anders!
Dieses Review wurde von Matthias B. verfasst!
Tracklist:
Lineup:
1. Death Dealer
2. Damnation Game
3. Live to Fight (Another Day)
4. Red Devil
5. Four Horsement (Of the Apocalypse)
6. Priest of the Unholy
7. Be Careful What You Wish For
8. Caprici di Diablo
9. Lament (Instrumental)
10. Magic City
11. Leventh Hour
12. Heavy Heart
7.0 Punkte von Arturek (am 15.12.2008)
Deine Meinung ist gefragt:
Druckversion des Artikels:
Artikel an Kumpel versenden:
musikalischer Background des Verfassers ...sehr viel
X Aktuelle Top6
1. Volbeat "Outlaw Gentlemen & Shady Ladies"
2. Nick Cave and the Bad Seeds "Animal X - 7" Record Store Day"
3. Black Sabbath "Under Wheels of Confusion"
4. Nick Cave and the Bad Seeds "Push the Sky Away"
5. Testament "Dark Roots Of Earth"
6. Coma "Don't Set Your Dogs on Me"
X Alltime-Klassix Top6
1. The Doors "alles"
2. Mordor "Prayer to..."
3. Vader "alles"
4. Metallica "bis einschl. Justice for all"
5. Nick Cave & the Bad Seeds "alles"
6. Edge of Sanity/Opeth/Katatonia "fast alles"
[ Seit dem 15.12.08 wurde der Artikel 3320 mal gelesen ]