MENDACITY aus Florida. Eine Melodische Death Metal Band, die 1994 gegründet wurde und auch noch den traditionellen Werdegang hinter sich hat. Mit Demo, D.I.Y Debut Album usw. Nach einem Split und jahrelanger Pause, sind sie nun zurück mit dem ersten Album seit neun Jahren. Einfach betitelt als ’Mendacity’.
Dass die Jungs lange im Geschäft sind und auch in der langen Pause nicht untätig waren, hört man den neun Eigenkompositionen an. Und eines möchte ich vorweg schon vorraus schicken:
es gibt hier keine x-te schwedisch klingenden Melodic Death Metal Band.
MENDACITY sind durch und durch eigenständig und klingen zu keiner Sekunde so wie die üblichen Verdächtigen oder Szenengrößen.
Extrem Melodie verliebt, würzt man jeden Track mit der nötigen Portion Melancholie, ohne sich irgendwo anbiedern zu müssen.
Mid-Tempo bis Slow, schlurfen die Soundschwaden durch den Morast und lassen einem nicht mehr so schnell los. Einen großen Anteil verdankt dieser Umstand den Vocals von Axel.
Wenn nicht, in einem erträglichen Maße und nicht black-metallisch, gekreischt wird, dann gibt es cleane Vocals, die sich wahnsinnig schnell in den Gehirnwindungen festsetzen.
Wie auch immer er es anstellt, aber streckenweise klingt der Herr wie Mr. Hetfield (nicht im negativem Sinne) zu ’Load’-Zeiten (Time change). Nur eben mit härterer Instrumentierung.
Von klassischen Metalparts (Control), über avantgardistische Soundkonstrukte (mit eingestreuten Riffs) wie bei ’Endlessly falling’, geht die schwermütige Reise hin zu melodischen Death Metal (Our dying ways).
MENDACITY sind ein weierer Beweis dafür, dass aus Florida nicht ausschließlich popige Punk-Sounds kommen.
Mit ’Mendacity’ hat man noch nicht das perfekte Album abgeliefert, aber man ist auf dem besten Wege dorthin. Eigenständig, kräftig, eingängig und das Ganze auch noch in den richtigen Sound gepackt. Keine Stangenware und macht definitv Lust auf mehr.
Anspieltipps: Away, Times change, Control
Tracklist:
Lineup:
01 – Blinded eyes
02 – Away
03 – Times change
04 – The real you
05 – Release me
06 – Control
07 – Endlessly falling
08 – Silence
09 – Our dying ways
6.5 Punkte von Meaningless (am 04.03.2009)
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musikalischer Background des Verfassers Death Metal (bevorzugt SwedenDeath), Thrash Metal, Stoner Rock, Power Metal, Hardcore, Doom Metal
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