Archeon (Polen) "End Of The Weakness" CD
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Wieder einmal eine polnische Band die sich dem Metal gewidmet hat. Es gibt mittlerweile ein riesen Angebot polnischer Bands auf dem deutschen Markt und irgendwie tun die meisten sich echt schwer damit sich zu verbreiten und wirklich zu überzeugen. Diese Band hier jedoch hat das Zeug dazu sich zu beweisen, nicht auch gerade zuletzt deswegen, weil sie sich eines Erfolgsrezepts bedienen, was in den letzten Jahren einen riesen Sprung nach oben gemacht hat. Wie man an dieser Band erkennt haben sie ein bisschen zuviel Children Of Bodom gehört und versucht sich die besten Elemente dieser Band anzueignen und damit den Erfolg zu finden, der vielen ihrer Landsleute bisher verwehrt blieb.
Verspielte, klimpernde Keyboardsounds werden mit Gitarrensoli und schreddernden Riffs überlagert, wo sich dann noch eine flotte, rollende Basedrum runterschwingt und schwupps ist man genau da wo man sie eigentlich nicht hinschieben wollte: Kopie....?
Man weiß es nicht. Viele werden ihren Stil genauso genial finden wie den CoBs und auch Norther spielt schließlich in dieser Liga mit. Andere jedoch werden sie schnell als Kopie abstempeln und da komme ich jetzt ins Spiel.
Jeder Freund der ALTEN Children Sachen kommt hier voll auf seine Kosten, da man diesen ganzen Modernen Schnickschnack, für den das Pendant aus dem Norden mittlerweile bekannt ist, einfach weglässt und einfach nur die grundlegenden Stilelemente benutzt und damit auch wunderbar fährt. Neben vielen flotten Songs können die Polen auch noch mit einer schönen Metalballade (Queen Of The Night) auftrumpfen, die auch nicht viele ihr eigenen nennen können. Am Schluss gibt's noch den klassischen „Hungarian Dance“ in der Melodic-Death Variante, ziemlich peppig fetzt er durch die Boxen und sollte nun keinen Osteuropäer mehr davon abhalten können eine flotte Sohle aufs Parkett zu legen.
Viele schöne Melodien und viele Hochgeschwindigkeitsteile polieren jeden Song auf und geben dieser Band damit einen schönen Glanz, der bestimmt noch eine Weile scheinen wird.
Fazit: Band mit extrem viel Potential und schönen guten Tracks und vielen guten Ansätzen aus denen man vielleicht mit etwas Arbeit noch etwas besseres machen könnte. Klasse Scheibe!
Anspieltipps: Day Of The Doom, Queen Of The Night, Hungarian Dance
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Arising
2. Day Of The Doom
3. Dead World
4. Queen Of The Night
5. Struggle With Death
6. Lost Fool
7. Ruins Of Life
8. Prayer
9. Hungarian Dance
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8.0 Punkte von CrEEpYBaStArD (am 12.03.2009)
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musikalischer Background des Verfassers Wurzeln im Hard Rock und Heavy-True-Power Bereich, mittlerweile hauptsächlich Thrash, Death und Blackmetal
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[ Seit dem 12.03.09 wurde der Artikel 2714 mal gelesen ]
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