Caducity (Belgien) "Operation Caducity" CD
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CADUCITY wurde 1989 von Bert VanThuyne und Dirk Peirs gegründet, die beide nicht mehr in der Band sind. Kurz darauf stieg der auch heute noch aktuelle Bassist Steven Suys ein. 92 und 93 kamen dann noch Guy Nirion und Vinnie mit ein und machten das Line-Up somit komplett. Nach zwei Demos kam man bei Shiver Records unter Vertrag und brachte 1994 das erste Album „The Weiliaon Wielder Quest“ auf den Markt. Nach zwei weiteren Studioalben und einer Menge Besetzungswechseln kommt jetzt die vierte CD zum 20jährigen Bandbestehen auf den Markt.
Musikalisch ist diese Band eine Mixtur aus Death und Thrashmetal, wobei die Deathmetal Einflüsse und Spielarten einen viel größeren Anteil an dieser Scheibe haben. Im Gegensatz zu den alten Klamotten der Band ist diese Platte sehr gradlinig und weniger experimentell.
Soundtechnisch bin ich ein wenig enttäuscht, da die Stimme und das Schlagzeug hinter der etwas zu lauten Gitarre nich so zur Geltung kommen, wie sie könnten. Auf der anderen Seite ist es auch so, dass das Schlagzeug etwas zu flach produziert ist, und sich so gelegentlich nicht richtig durchsetzen kann, was gerade bei den brutalen Midtempoparts und den Breakdowns sehr von Nutzen wäre.
Bei diesem Album handelt es sich so wie allen Alben der Band um ein Konzeptalbum, nachdem die alten Scheiben mehr episch waren und etwas mehr in die Fantasy Richtung gingen, hat man sich hier für das Thema 2. Weltkrieg entschieden, Damit bewegen sich die Belgier in eine sehr gewagte Nische, weil man bei den Titeln teilweise schon erstmal schlucken muss und ich hoffe zudem auch, dass niemand anfängt diese Band jetzt in eine rechte Ecke zu stellen.
Obwohl die Platte musikalisch sehr simpel gestrickt ist, macht sie extrem süchtig und man kommt nicht mehr von ihr weg. Selbst wenn man sie ins Regal stellt denkt man sich nach spätestens zwei Tagen, dass man sie nochmal hören muss. Absoluter Suchtfaktor....
Fazit: Leider nicht ganz so genial wie ihre alten Werke, aber nach den vielen Besetzungswechseln braucht man sich über den ein oder anderen Stilwechsel nicht wundern. Sehr empfehlenswert!
Anspieltipps: Time Is Blood, Capitulation, In The Eye Of The Sniper (Instrumental)
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Time Is Blood
2. Bis Zur Letzen Patrone
3. Operation Uranus (19-11-1942)
4. Capitulation (Out Of The Question)
5. Hope Abandoned
6. In The Eye Of The Sniper
7. War Neurosis
8. ... Ein Soldat
9. When Death Embraces Me... (Executioner II)
10. DESTINATION: STALINGRAD
11. Academy Of Streetbattles
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7.5 Punkte von CrEEpYBaStArD (am 20.03.2009)
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musikalischer Background des Verfassers Wurzeln im Hard Rock und Heavy-True-Power Bereich, mittlerweile hauptsächlich Thrash, Death und Blackmetal
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