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 Darkness by Oath (Spanien) "Fear yourself" CD

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So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Cyclone Empire  (33 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 27.3.2009   (1358 verwandte Reviews)
Spieldauer: 41:07
Musikstil: Melodic Black/Death/Thrash   (412 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Melodic Death Metal
Homepage: http://www.darknessbyoath.com
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Weitere Infos zu Darkness By Oath:
REVIEWS:
Darkness By Oath Fear Yourself
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Diskussion zum Review
im Forum

DARKNESS BY OATH, irgendwem bekannt hier? Fünf Spanier, die leider ihr Logo verändert haben (das alte ist auf Album Nummer eins und auf deren Homepage noch zu begutachten), und auch das Cover von ’Fear yourself’ so angepasst haben, dass man vermutet es mit einer Metalcore Kapelle zu tun zu haben. So kann man sich täuschen, sag ich da nur.

Melodic Death Metal der ganz feinen Sorte! Nicht der Melodic Kram, der von Keyboards verseucht ist und bei dem einem durch Weicheierei die Sackhaare ausfallen. Was DARKNESS BY OATH hier abliefern, ist mehr Impious meets The Forsaken, angereichert mit unverkennbar schwedischen Melodien und veredelt von Dan Swanö höchst persönlich.

Einen besseren Produzenten hätten die Jungs garnicht finden können. ’Fear yourself’ klingt so dermaßen frisch und organisch, dass es vom ersten Durchlauf weg Spaß macht und sofort zündet. Der erste Silberling seit langem, bei dem ich persönlich immer wieder die Wiederhol-Taste drücken musste.

Schnelle knarrzige Riffs, sehr eingängige Melodien, die niemals die Härte aus den Augen verliert, perfekte Doublebass Unterlage für die kraftvollen Vocals von Aritz Nabarro.
Von Growls, die sich den Melodiebögen anschmiegen, bis hin zu Agro-Shouts und krächzendem (für alten SwedenDeath typischen) Geschrei, hat dieser Junge Herr alles drauf, was man in so einer Mucke hören will. Vereinzelt tauchen cleane Gesangspassagen im Hintergrund auf, allerdings kann man die an einer Hand abzählen.

Und wenn ich bei DARKNESS BY OATH von ’clean’ spreche, dann mehr Metallica-mäßiges ’clean’, und nicht das supersofte ’clean’ wie z.B. bei Before the Dawn.

Der Titeltrack und Opener ’Fear yourself’ gibt bereits die Marschrichtung an. Eine ausgezeichnete Mischung aus Speed und Midtempo. Kann auf anhieb überzeugen und sie legen mit ’Pieces’, ’My own mind’, ’Nothing to say’ oder ’I escape from’ noch massig Material nach.

Der Wechsel zwischen Scream und Growl hällt sich perfekt die Waage und wurde bei jedem einzelnen Track genau an den richtigen Stellen plaziert. Die Tracks klingen immer schlüssig, und werden auch nach dem zehnten Durchlauf immer noch nicht langweilig, auch finden sich immer wieder neue, zuvor nicht gehörte Melodien.

Einzig am Wiedererkennungswert müssen die Jungs noch etwas feilen. Auch wenn sie Qualitativ ein absolut geiles Album abgeliefert haben, ist durchaus noch Luft um eine eigene Note mit einzuarbeiten. Aber da es im Moment kaum Bands gibt die ein so rohes, hartes und dennoch melodisches Album abliefern, kann man ohnehin nur Parallelen zu den alten Glanztaten von Genregrößen ziehen (die sowas ja selbst nicht mehr auf die Reihe bekommen).

Deshalb gibt es nur einen kleinen Abzug im Punktesystem und eine Verbeugung meinerseits, so ein Album abzuliefern. Besser TipTop nachgemacht, als schlecht mit einem Trend liebäugeln!
Alte (ganz alte) Amorphis und ganz alte Dark Tranquillity sein hier mal besonders hervor gehoben. Diese zwei mischt man mit ’melodiöseren’ Impious und The Forsaken und man bekommt DARKNESS BY OATH!
 
Tracklist: Lineup:
01 – Fear yourself
02 – Pieces
03 – My own mind
04 – Kingdom of denial
05 – Echos of silence
06 – Nothing to say
07 – Bleeding for my sins
08 – I escape from
09 – New dawn
10 – Solution in 9mm
 
Vocals: Aritz Nabarro
Guitar: Tristan Iñiguez
Guitar: Diego Piñiero
Bass: Gorka Otero
Drums: Asier Bilbao

 
8.0 Punkte von Meaningless (am 23.03.2009)
 
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