In Solitude (Schweden) "In Solitude" CD
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Wow! – Was In Solitude hier mit ihrem selbstbetitelten Debüt "In Solitude" abliefern ist schon sehr beachtlich. Mit einem Altersdurchschnitt von gerade mal 19 Jahren präsentieren fünf schwedische Jungspunde aus Uppsala ein Album das mit seiner Schnittmenge aus Okkultem Heavy Metal der Prägung Mercyful Fate und New Wave of British Heavy Metal im Witchfynde Stil zu überzeugen weiß. Drummer und Mastermind Uno Bruniusson umschreibt das ganze wie folgt: „[…] Unser Debüt ist ein dunkles, magisches, atmosphärisches Metalalbum mit harten, straighten Riffs und eingängigen Melodien“.
Eigentlich ist diesem Statement kaum etwas hinzu zu fügen, trifft es den Angel doch voll auf den Kopf.
Schon der Opener ’In the Darkness’ ist eine gelungene Mid-tempo Nummer die mit klasse Riffs und tollen Soli aufwartet. Die dunkle Atmosphäre die dabei versprüht wird zieht sich wie ein roter Faden durch die acht Songs und lässt “In Solitude” als kompakte Einheit erstrahlen. Großen Anteil daran hat sicherlich auch das saubere und absolut authentisch klingende Soundgewand, auch wenn’s eine Spur druckvoller hätte sein könnte. Mit ’Witches Sabbath’ haben In Solitude ein echtes Highlight auf der CD verewigt. Der Song ist in jeder Beziehung die vollkommene Huldigung an King Diamond himself: Mit Riffing á la Hank Shermann, abwechselnd hohen Screams oder tiefen Vocals und einem toller Doppelstimmigem Chorus wandelt man allzu deutlich auf den Pfaden von Mercyful Fate. Das folgende ’Kathedral’, repräsentiert dann wohl am ehesten das variable Songwriting der jungen Schweden. Griffige Melodien und harte Riffs vereinen sich hier zu einer Nummer im Stil klassischer New Wave of British Heavy Metal Vorlagen und zeigen deutlich das Potential auf, das In Solitude besitzen.
Das die Jungs aber nicht nur in gemäßigten Gefilden vor sich hin zocken, sondern auch mal einen Zahn zulegen können beweisen sie dann spätestens mit den beiden klasse Headbangern ’Beyond is where I learn’ und ’Faceless Mistress’. Gerade letzterer ist eine Up-Tempo Nummer die geradewegs vorwärts prescht und zum Nackenmuskeltraining geradezu auffordert.
Da auch die restlichen Songs des Albums in die ähnliche Kerben schlagen, kann ich In Solitude für dieses Debüt nur gratulieren. Ideenreich und mit hörbarer Spielfreude ausgestattet präsentieren die Jungs ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Album, das 30 Jahre nach dem aufkeimen der New Wave of British Heavy Metal Szene eine frische und unverbraucht klingende musikalische Interpretation des Genres bietet. Nur die Spielzeit ist mit 35 Minuten etwas knapp ausgefallen.
Anspieltipps: Faceless Mistress, Kathedral, Beyond is where I learn, Witches Sabbath
Fazit: . In Solitude’s selbst betiteltes Debüt ist ein starkes Album, das im Underground sicherlich für mächtig Wirbel sorgen wird. Wer auf New Wave of British Heavy Metal und/oder Bands wie Mercyful Fate (bzw. King Diamond) steht, der wird an „In Solitude“ sein wahre Freude haben. KLASSE!
In Solitude on MYSPACE: In Solitude on Myspace
Line Up:
Hornper– Vocals
Niklas Lindström – Guitar
Mattias Gustavsson – Guitar
Gottfrid Ǻhman– Bass
Uno Bruniusson – Drums
Discography:
2008 – Hidden Dangers [Single]
2009 – In Solitude
| Tracklist: |
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Lineup: |
01. In the Darkness
02. Witches Sabbath
03. Kathedral
04. Beyond is where I learn
05. 7th Ghost
06. Faceless Mistress
07. Temple of the Unknown
08. The Monolith
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8.5 Punkte von Blizzard (am 08.04.2009)
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musikalischer Background des Verfassers NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
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