Winterborn (Finnland) "Farewell To Saints" CD
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Weitere Infos zu Winterborn: |
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Die finnische Formation Winterborn wurde im Jahre 2004 gegründet und ist nun mit ihrem zweiten Album am Start. Der Vorgänger „Cold Reality“ erschien vor drei Jahren und lief irgendwie an mir vorbei. Zwischendurch konnte die Band durch eine Tour mit Doro ein wenig Extraaufmerksamkeit erhaschen. „Farewell To Saints“ heißt ihr neuestes Werk, das Gitarrist Pasi Vapola selbst produziert hat.
Winterborn bieten melodischen Power Metal mit Heavy Rock Basis in einem leicht progressiven Gewand. Jenes zeigt sich in recht verschachtelten Strukturen, die eine gewisse Songlänge provozieren, und in den sehr versierten Gitarrensoli. Die charismatischste Komponente im Winterborn Sound ist zweifelsohne der Gesang von Teemu Koskela, der manchmal an einen weichen Zachary Stevens, manchmal an Matthias Blad erinnert. Die Herren beherrschen ihre Instrumente und verstehen sich auf das Songwriting, Nur haben mir auch mehrere Durchläufe nicht erklären können, warum ich mich für dieses Album mehr begeistern soll als für die gefühlten hunderttausend anderen anspruchsvollen Melodic Power Metal Scheiben, die in den letzten acht Jahren erschienen sind.
Winterborn sind, typisch für Skandinavier, in ihren melodischen Momenten am Stärksten. Leider ist die starke Ballade „Overture 1939“ nur die Einleitung zu dem ebenfalls gelungenen „The Winter War“. Gut ist auch der Abschluss der CD, bestehend aus dem an späte Savatage erinnernden „Last Man Standing“ und dem Queen-Epos „Another World“. Mein Anspieltipp ist aber das eingängige „Seven Deadly Sins“. Dennoch reicht es heutzutage meines Erachtens nicht mehr, einfach nur gute Musik zu machen, um die Massen für sich zu gewinnen. Dafür ist die Masse der Musikmachenden viel zu groß geworden.
„Farewell To Saints“ ist ein wenig wie ein Urlaub in einem Business Hotel. Alles komfortabel und vom Feinsten. Aber ohne echte Identität.
| Tracklist: |
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Lineup: |
01. Black rain
02. Chaos dwells within
03. Seven deadly sins
04. Overture 1939
05. The winter war
06. Land of the free
07. Emptiness inside
08. Nightfall symphony
09. Last man standing
10. Another world
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6.0 Punkte von Christian (am 18.04.2009)
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musikalischer Background des Verfassers Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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