Elegy (Niederlande) "Lost" CD
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Das Dritte Album einer Band steht oftmals unter dem Motto „Make or Break“. Bei den Holländischen Progressiv/Melodic Power Metaller Elegy ist das nicht anders. 1995, nur ein Jahr nach dem das großartige „Supremacy“ Album veröffentlicht wurde, hat man mit “Lost“ ein weiteres (das berühmte Dritte) Album an den Start gebracht. Und da trifft das obige Motto wirklich voll ins Schwarze, denn den erhofften (und eigentlich fälligen) Durchbruch konnte man auch diesmal nicht feiern. Also gab’s am Ende des Jahres ’95 einen „Break“! - Und zwar mit Sänger Eduard Hovinga....
Auch wenn seine Leistung auf „Lost“ einen ganz großen Schwachpunkt darstellt, so muss sich das Sextett doch im Kollektiv an die Nase fassen. Eduard Hovinga hat zwar eher eine Rückentwicklung durchgemacht und nervt diesmal überdeutlich mit seinen hohen Vocals, aber auch das Songwriting offenbart diesmal Schwächen, die man von Elegy so nicht erwartet hätte. Man ist geneigt zu vermuten, dass „Lost“ ein Schnellschuß war, der mangels Kreativer Ideen versucht einen Spagat zwischen den beiden Vorgängeralben zu spannen. Anders ist dieser Pomadige Aufguss alter Trademarks kaum zu erklären, höchstens noch mit einer Neuorientierung zugunsten einer Kommerzielleren Ausrichtung. Das mag ich der Band aber nicht vorwerfen, denn prinzipiell bekommt man auch hier wieder gewohnte Elegy Kost für den CD-Player. Von Up-Tempo Nummern wie ’Spanish Inquisition’ bis hin zu gefühlvollen Balladen wie ’Under Gods naked Eye’ ist wieder die gesamte Bandbreite des Bandfundus abgedeckt, nur leider zündet das Material diesmal nur in den seltensten Fällen.
Das Re-Release von „Lost“ ist 24 Bit Digital Remastered auf Gold-Disc im Metal Mind Productions üblichen Klapp Digi-Pack, nummeriert und auf 1000 Einheiten limitiert, erhältlich. Als Bonus gibt es zwei Demo Tracks.
Anspieltipps: Under Gods naked Eye, Always with You, Spanish Inquisition
Fazit: Auch wenn man es bei „Lost“ mit einem (fast) typischen Elegy-Release zu tun hat, ein weiterer Geniestreich in der Historie ist das Album definitiv nicht. Nerviger Gesang und deutliche Defizite im Songwriting lassen das Album zu einer vergleichsweise ziemlich mäßigen Vorstellung verkommen.
Elegy im Web: Elegy im Web
Ian Parry im Web: Ian Parry
Line Up:
Eduard Hovinga - Vocals, Guitars (on Track 5)
Henk Van Der Laars - Guitars, Bass (on Track 5)
Gilbert Pot - Guitars
Martin Helmantel - Bass
Dirk Bruinenberg - Drums
Gerrit Nager - Keyboards
Discography:
1990 - Labyrinth Of Dreams [Demo]
1992 - Labyrinth of Dreams
1994 - Supremacy
1995 - Lost
1996 - Primal Instinct [EP]
1997 - State Of Mind
1998 - Manifestation Of Fear
2000 - Forbidden Fruit
2002 - Principles of Pain
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Lost
2. Everything
3. Clean up your Act
4. Always with you
5. Under Gods naked Eye
6. 1998 (instrumental)
7. Spirits
8. Crossed the Line
9. Live it again
10. Spanish inquisition
Bonus tracks:
11. I’m no fool – demo 1990
12. Labyrinth of dreams – demo 1990
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6.0 Punkte von Blizzard (am 29.04.2009)
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musikalischer Background des Verfassers NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
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