Obituary (USA) "Darkest Day" CD
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Diese Herren sind ja nun bekanntlich die Meister des Grooves. Seit einer Ewigkeit im Geschäft und nach dem letzten Album "Xecutioners Return" jetzt mit "Darkest Day" wieder am Start. Wer diese Combo nich kennt bekommt jetz einen kurzen Verlauf der Bandhistorie: Das Debütalbum "Slowly We Rot" erschien im Jahre 1989 und damit 5 Jahre nach Gründung der Band. Zu Beginn hieß man Executioner und Xecutioner, änderte den Namen dann aber mit dem Signing bei Roadrunner Records um zu OBITUARY. Nach ihren ersten Erfolgen gab es dann zwischen 1997 und 2004 eine längere Pause der Band, da man sich mehr um das eigene Leben kümmern wollte und in dieser Zeit die Prioritäten in andere Bereiche gelegt hat als die Musik. Nun sind sie aber wieder 5 Jahre am Start und werden hoffentlich auch nicht so bald wieder von der Bildfläche verschwinden.
Wer auf Old-School Mucke steht, darf sich eigentlich nicht vor dieser Band verschließen. Hier wird einem jedes Mal feinste groovige Old-School-Deathmetal Kost geliefert. Viele Bands versuchen durch Entwicklung, Innovationen und Trends ihren Stil nach und nach immer dem aktuellen Standard anzupassen. Nicht selten gibt es dann Fanscharen die sich von diesen Bands abwenden (siehe "St. Anger" bei Metallica oder "Duality" von Slipknot um nur mal ein paar bekannte Beispiele zu nennen). OBITUARY allerdings spielen immer schon in der gleichen Art und Weise. Vom Sound her unverkennbar und auch gesanglich hat sich hier nie eine große Veränderung abgespielt.
Was soll man jetz also zu diesem Album sagen außer "Is halt Obi, wa?". Aber um es wenigstens für die Neulinge zu erklären: Groove an Groove, mitreißende Midtempo-Beats untermalt von schön kratzigen, mittenlastigen Gitarrenriffs.
Dieses Mal gibt es viele Solieinlagen von Santolla, der zwar absolut geil spielt aber doch einen etwas anderen Charme hat als Allan West. An der einen oder anderen Stelle geben die Jungs allerdings mal ein wenig mehr Speed als man gewohnt ist. So ist zum Beispiel der Opener "List Of Death" schon eine recht schnelle Walze und auch "Violent Dreams" versprüht diese eher thrashige Energie.
Fazit: Starkes Album, welches nicht viel Neues bringt. Im Falle dieser Band sollte man das aber auch nicht erwarten, geschweige denn hoffen. Was sie machen, machen sie gut so. Dafür lieben die Leute diese Band!
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. List of Dead
2. Blood to Give
3. Lost
4. Outside My Head
5. Payback
6. Your Darkest Day
7. This Life
8. See Me Now
9. Fields of Pain
10. Violent Dreams
11. Truth Be Told
12. Forces Realign
13. Left to Die
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Vocals: John Tardy Drums: Donald Tardy Bass: Frank Watkins Guitars: Trevor Peres Guitars: Ralph Santolla
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9.0 Punkte von CrEEpYBaStArD (am 10.06.2009)
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musikalischer Background des Verfassers Wurzeln im Hard Rock und Heavy-True-Power Bereich, mittlerweile hauptsächlich Thrash, Death und Blackmetal
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