Möse (Belgien) "Halfway To Nowhere" CD
|
|
|
Was für ein Bandname – zumindest in deutschen Landen. Hoffentlich kommen die Jungs mal bei uns auf Tour, damit sie jemand aufklären kann, welch fatale Wirkung Konzertplakate mit ihrem Schriftzug in unseren Breiten haben könnten. Na ja, in Zeiten des Internet wird ihnen inzwischen wohl schon jemand gesteckt haben, was sie bei uns so anrichten können. Und so weit ist es nach Belgien ja auch nicht. Die Band bringt nach einer Single aus dem Jahre 2005 (erschien seiner Zeit auf Mösambique Records (!) ;-) und einer Split-CD mit Hog Mountin ihren ersten Longplayer auf den Markt. Der bietet recht eintönigen Doom Metal. Das ist in dieser Sparte ja erst einmal keine Kritik. Dennoch muss ich sagen, dass mir der wenig facettenreiche Sound der Band auf Dauer etwas langweilig erscheint. Punktuell betrachtet ist das schwere Riffing mit schönen Harmonien und fetten Akkorden nicht von schlechten Eltern. Die gesprochen / geschrieenen Vocals sind nicht so mein Ding. Wollen wir sie mal mit einem neutralen „dreckig und heavy“ bezeichnen. Trotzdem könnte man sich ruhig einen richtigen Sänger leisten. Dezente Sludge Einflüsse und häppchenweise Stoner Zitate lassen sich zwar nicht verleugnen. Doch insgesamt bewegt man sich eher in den düsteren Doom Gefilden der frühen Neunziger. Die Gitarren erreichen manchmal beinahe epische Ausmaße. Der Rest der Musik konterkariert diese Ansätze allerdings. Das heftige Drumming und der schwere Gesang platzieren die Belgier in einer eher finsteren Doom Ecke. Alles nicht so ganz leicht verdaulich. Spätestens beim Instrumental „Gläss“ dürften Nichteingeweihte alle Viere von sich strecken. Daher gibt es nur die gern ausgesprochene Empfehlung an die Genrefans. Als Anspieltipp können eigentlich die ersten fünf Nummern fungieren – die nehmen sich nicht viel. Mein Favorit ist dennoch der Titeltrack, der mit seinen mannigfaltigen Stimmungen für echte Unterhaltung sorgt und das Niveau der Scheibe deutlich hebt.
Einen kuriosen Weg nimmt die Veröffentlichung. Das Album erscheint über das russische Label Solitude Productions. Schaut bei denen ruhig mal rein. Oder auch auf http://www.doom-metal.ru/
| Tracklist: |
|
Lineup: |
1. People Eat Dogs in China
2. The Levee Will Break
3. I Sleep with Demons
4. Hijack Hotel
5. Machines
6. Gläss
7. Halfway to Nowhere
|
|
|
5.5 Punkte von Christian (am 10.08.2009)
|
|
Deine Meinung ist gefragt: |
 |
|
Druckversion des Artikels: |
 |
|
Artikel an Kumpel versenden: |
 |
|
|
musikalischer Background des Verfassers Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
|
|
|
|
X Aktuelle Top6
1. Iron Maiden "The Final Frontier"
2. Blind Guardian "At The Edhe Of Time"
3. Grand Magus "Hammer Of The North"
4. A Tortured Soul "Lucifer's Fate"
5. Nevermore "The Obsidian Conspiracy"
6. Mael Mordha "Manannán"
|
X Alltime-Klassix Top6
1. Manowar "Into glory ride"
2. Doomsword "Let battle commence"
3. Slayer "Reign in blood"
4. Iron Maiden "7th Son Of A 7th Son"
5. Black Sabbath "Mob Rules"
6. Candlemass "Tales of creation"
|
|
|
|
|
|
|
[ Seit dem 10.08.09 wurde der Artikel 1060 mal gelesen ]
|