Tracenine (Kanada) "Breaking Silence" CD
|
|
|
Weitere Infos zu Tracenine: |
|
So hatten sich die Kanadier ihr erstes Gastspiel in Europa wohl nicht vorgestellt: Zwar war es der Band vergönnt auf dem diesjährigen Sweden Rock Festival vor großem Publikum zu spielen, der Auftritt könnte ihnen aber teuer zu stehen kommen. Die dortige Obrigkeit will die Veranstalter nämlich wegen zu hoher Dezibelzahlen mit einer Geldbuße belegen. Diese soll dann an fünf angeblich verantwortliche Bands (u. a. Rage und eben auch TRACENINE) weitergegeben werden.
Dessen ungeachtet stehen sie nun auch mit ihrem Album „Breaking Silence“ bei uns in den Startlöchern. Fulminant startet das Quartett und liefert treibende, moderne Dampfhämmer ab, die von einem kräftigen und gleichzeitig melodiösen Gesang dominiert werden. Die umgesetzten Songideen sorgen für massig Groove und bieten die nötige Abwechslung. Vor allem „Ready To Roll“ kann dabei überzeugen. Ein ums andere Mal erinnert das Ganze deutlich an Disturbed.
Im weiteren Verlauf wird der Fuß immer mal wieder vom Gas genommen und das Hauptaugenmerk auf entspannte Zwischenspiele mit tollen mehrstimmigen Einlagen gelegt. Leider wurde bei diesen langsamen Parts mitunter doch zu dick aufgetragen, was dafür sorgt, dass sie dem jeweiligen Song einen ordentlichen Dämpfer verpassen. Ansonsten gibt es nicht viel auszusetzen und Kracher wie z. B. das mit einem coolen Off-Beat startende „St. Luciferlike“ sind dafür mehr als eine Entschädigung.
So kernig gerade der Anfang des Albums ist, so sanft entlässt einen die warme, nur mit Gesang und Akustik-Gitarre besetzte Ballade „Unleash My Soul“.
In ihrer Heimat konnte die Band mit ihrer Musik schon so manchen Preis und diverse Auszeichnungen einheimsen. Man kann nur hoffen, dass TRACENINE trotz der nachträglichen Sweden Rock Unahnnehmlichkeiten noch einige Male den Weg über den großen Teich finden werden, um hier die Bühnen zu rocken.
Fazit: Amtlicher Modern Rock / Nu Metal, der vor allem für Fans von Disturbed und Co. interessant sein dürfte. Stellenweise ist das Material zwar arg pomadig, geht insgesamt aber in Ordnung.
| Tracklist: |
|
Lineup: |
01. Betrayed
02. Spare Your Soul
03. Ready To Roll
04. Open Up Your Eyes
05. Blown Away
06. St. Luciferlike
07. Dead Inside
08. Burning Bed
09. Before I Awake
10. Let Me Go
11. Freeball
12. Eye For An Eye
13. Unleash My Soul
|
|
Lead vocals, guitar: Matt Rahn Lead guitar, backing vocals: Adrian C. Blaney Bass, backing vocals: Dennis Napper Drums, backing vocals: Pierre Drums, backing vocals: Rob Weir
|
6.5 Punkte von Arne (am 10.09.2009)
|
|
Deine Meinung ist gefragt: |
 |
|
Druckversion des Artikels: |
 |
|
Artikel an Kumpel versenden: |
 |
|
|
musikalischer Background des Verfassers Anfänge mit 80er Heavy- und 90er Death-Metal, inzwischen findet auch alles jenseits des metallischen Paralleluniversums bei mir Gehör
|
|
|
|
X Aktuelle Top6
1. Frozen Plasma "Tanz die Revolution EP"
2. Planetakis "Pogo In The Shoes Of Kylie Minogue"
3. Myra "Godspeed"
4. Excrementory Grindfuckers "Headliner Der Herzen"
5. The Asteroids Galaxy Tour "Fruit"
6. Cancer Bats "Bears, Mayors, Scraps And Bones"
|
X Alltime-Klassix Top6
1. Judas Priest "Painkiller"
2. Carcass "Heartwork"
3. In Flames "Whoracle"
4. Overkill "Wrecking Your Neck - Live"
5. Paradise Lost "Gothic"
6. Senser "Stacked Up"
|
|
|
|
|
|
|
[ Seit dem 10.09.09 wurde der Artikel 2177 mal gelesen ]
|