Poema Arcanus (Chile) "Timeline Symmetry" CD
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Die Chilenen Poema Arcanus werden in unseren Breitengraden wohl nur Insidern der Doomszene ein Begriff sein. Dabei liefert das Quartett aus der Hauptstadt Santiago de Chile mit „Timeline Symmetry“ bereits ihr viertes Album ab. Ob das auf breiterer Ebene ebenso kaum gehört bleibt wie die Vorgänger, oder man es doch schafft eine breitere Schar an Käufern anzusprechen?
Stilistisch tummeln sich Poema Arcanus grob umrissen in Moonspell, Opeth oder My Dying Bride artigen Gefilden, wobei man diesen Vergleich nicht für allzu bare Münze nehmen sollte. Denn die Chilenen kochen ihr ganz eigenes Doom/Death Gebräu, das sich vor Melancholie und Sehnsucht selbst zu verzehren scheint. Dabei ufert man glücklicherweise nicht in überlange musikalische Klageorgien aus, sondern versteht es die Songs geschickt auf den Punkt zu bringen. Kompositorisch ist den Chilenen Lob auszusprechen. Sie schaffen es ein fast durchgängig interessantes und spannendes Album abzuliefern, obwohl man sich lediglich einiger weniger Grundessenzen des Doom bedient und experimentelle Spielereien komplett außen vor bleiben. Über heimelig dahin fließende Synthesizerklänge wird ein klanggewaltiger Gitarren und Schlagzeugteppich ausgebreitet, der auch gerne mal an die Anfänge der Band als Death Metal Act erinnert. Darf er gerne, wenn man dabei so ausgefeilt wie hier zu Werke geht. Man darf, quasi als Gegenpol, auch gerne in Black Sabbath Regionen wildern wenn es so dezent geschieht wie hier. Der melancholische, Gothic ähnliche Klargesang von Claudio García tut dann sein übriges dazu, um die Songs in rechte Licht zu rücken. Manchmal fühle ich mich dabei unfreiwillig an das erste Album der Portugiesen Moonspell erinnert. Ähnlich wie auf „Wolfheart“ verleiht das sehr akzentuierte und ausdruckstarke Organ den Songs die richtige Atmosphäre ohne die Instrumente allzu sehr in den Hintergrund zu drängen.
Anspieltipps: The Average Man’s Odyssey, Mars Lullaby
Fazit: Klasse Doom / Death der aber auch Fans von Moonspell, My Dying Bride oder Opeth ansprechen sollte
Fazit:
Claudio Carrasco García - Vocals
Igor Leiva Benavides - Guitars
Juan Pablo Vallejos - Bass
Luis Moya - Drums
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Timeline Symmetry
2. Raven Humankind
3. The Average Man's Odyssey
4. Mars Lullaby
5. By The Cliff
6. This Once Long Road
7. Alter
8. Zoom The Void
9. EpHlogo
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8.5 Punkte von Blizzard (am 13.11.2009)
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musikalischer Background des Verfassers NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
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