Cinders Fall (England) "The Reckoning" CD
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Aus dem englischen Essex meldet sich mit Cinders Fall eine weitere junge Band zu Wort, die nicht im Inseltypischen Maiden und Priest Fahrwasser kreuzt. „The Reckoning“ heißt die zweite Mini CD des 2004 gegründeten Sextetts und bietet eine höchst interessante Mischung aus Thrash Metal und Elch Tod Göteborger Spielart. Das eine solche Kombination funktionieren kann, haben in der Vergangenheit schon desöfteren Bands eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Aber wie schaut’s diesbezüglich bei Cinders Fall aus? Sie erfinden das Rad sicherlich nicht neu, aber sie schaffen es den Hörer zu fesseln.
Treibende Riffs bilden im Wechsel mit den sehr schwedischen Melodien der Gitarrenfraktion die Basis für die coole Musik von Cinders Fall. Dazu wird das ganze wirklich stimmig mit einigen Ausflügen in Thrash Metal Gefilde abgerundet. Die Gitarren setzen sicherlich die Highlights in den knapp zwanzig Minuten, aber auch die anderen Mitstreiter stehen der Fraktion an den Sechs Saiten sicher in nichts nach. Da wären zum einen die intelligent arrangierten Keyboards die im richtigen Moment für Atmosphäre sorgen, und zum anderen die extrem agil agierende Rhythmusfraktion. Zumeist Im zackigen Mid-Tempo brettert diese extrem kompakt und druckvoll durchs Gehölz und treibt die Songs im richtigen Moment nach vorn. Die druckvolle, kernige Produktion ist dabei sicher auch nicht von Nachteil.
Sowieso scheint es den Jungs trotz der eingestreuten Melodien geradezu nach Kompromissloser Härte zu dürsten, anders lässt sich auch das durchgängige Gekeife und Geschreie von Frontröhre A.Masters nicht deuten. Leider übertreibt der Gute es dabei etwas und lässt desöfteren die nötige Abwechslung missen. Hier hängt „The Reckoning“ trotz der kurzen Spielzeit qualitativ doch etwas durch, auch wenn’s weit entfernt vom Prädikat „schlecht“ ist. Wenn der Mann es künftig schafft sich variabler zu präsentieren wäre das dem Gesamtresultat sicherlich zuträglich, und man sollte von Cinders Fall sicher noch einige Noten mehr zu Gehör bekommen..
Anspieltipps: Dead Zone, Beyond Existence
Fazit: Sicherlich ein gutes Melodic Death Metal Brett das aber trotz der stimmig eingefügten Thrash Ausflüge keinen Originalitätspreis gewinnen wird. Aber wer auf kompromisslosen Metal steht kann „The Reckoning“ ruhigen Gewissens anchecken.
Line-Up:
Anthony Masters - Vocals
James Bartram - Guitar
Ben Sullivan - Guitar
Carl Dawkins - Bass
Colin Eathertone - Keyboards
Laurence Al-Shaar - Drums
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Dead Zone
2. The Sorrow
3. Beyond Existence
4. I Inside
5. The Reckoning
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7.0 Punkte von Blizzard (am 21.12.2009)
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musikalischer Background des Verfassers NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
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