O.M.T. (England) "Anamantium" CD
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Der englische Fünfer O.M.T., steht übrigens für „Our Malevolent Tyranny“, wird als neue Band für „Extremologen“ angepriesen. Sicherlich nicht ganz falsch, denn auf ihrem Debüt „Anamantium“ verwursten sie alles von traditionellem Rock/Metal bis Thrash, von Death bis Core. Alles findet Verwendung, und das kann in gewissem Maße auch begeistern, wenn....
...das Wörtchen „Wenn“ nicht wäre. Denn, um mal mit der Kritik zu beginnen, der Nu Metal / Hardcore Gesang, mal Schoutend, mal mehrstimmig klar und melodisch, geht mir nach kurzer Zeit ziemlich auf den Zwirn und verwässert die zumeist am traditionellen Metal orientierte Musik zu einer durchwachsenen Nummer. Für die jüngere Generation (zu der auch die Band gehört) sicherlich ein Verkaufsförderndes Argument, für Leute älteren Semesters (zu der sich der Rezensent zählt) wirkt das allerdings ziemlich aufgesetzt und wie ein Fremdkörper. Es sei aber angemerkt, das dies eine subjektive Meinung darstellt, und bei dem ein oder anderen auf völlig andere Gehörgänge stößt..
Besser gefällt mir da schon die Instrumentalfraktion die echt was auf dem Kasten hat. Der Opener besticht mit ein paar coolen Zitaten aus der Maiden Kiste, aufgepeppt mit ein wenig Bay Area Thrash. In ähnlichen Fahrwassern zieht sich die gesamte Scheibe dahin und kann zumindest musikalisch einige Glanzpunkte setzen. Man hört irgendwie dass die Jungs von der Insel kommen und gewillt sind das große Erbe der NWOBHM weiter zu tragen und mit anderen Einflüssen wie einigen Thrash, Death oder Metalcore Zitaten zu etwas neuem zu mischen. Aggressivität und Melodien vereinen die Jungspunde von O.M.T. dabei schon recht gekonnt. Lediglich am Songwriting müssen die Jungs noch feilen, denn das Gefühl für griffige Hooks ist ebenso Ausbaufähig wie ein gesundes Gespür für musikalische Abwechslung. Denn vieles klingt doch noch sehr einfältig. Aber hey, dies ist ein Debüt einer jungen Band und dafür zumindest Instrumental eine mehr als ordentliche Vorstellung.
Anspieltipps: That new reality, Blue Eyed Love
Fazit: Solides Debüt einer jungen Band, das das ordentliche Potenzial von O.M.T. durchblitzen lässt. Über die gesamte Albumdistanz aufgrund einiger Durchhänger aber auch ein Debüt das genügend Spielraum nach oben lässt. Mal schauen, ob die Jungs den Spielraum künftig nutzen...
Line-Up:
Stewart Ferguson - Vocals
Preston Timmins - Guitar
Joff Bailey - Guitar
Dave Steele - Bass
Mike Steele - Drums
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. That new reality
2. Peel your Skin away
3. Shattered dreams and reality
4. Break Shake
5. Blue Eyed Love
6. Heroes among the Dead
7. Carpe Diem
8. The Ballad of Thomas Brookman
9. Cheats and Liers
10. Windows to your Soul
11. Near Death
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5.5 Punkte von Blizzard (am 02.02.2010)
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musikalischer Background des Verfassers NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
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