Labyrinth (Italien) "Freeman" CD
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Labyrinth haben 2005 nicht mehr viel mit jenen Power Metallern gemein, die maßgeblichen Anteil am Italo-Metal-Boom hatten. Nach dem letzten und sehr durchwachsenem Album haben Labyrinth erkannt, dass durchschnittliche Kindergartenmelodien einfach zu wenig sind, um mehr als eine aufblasbare Gitarre zu gewinnen. Labyrinth sind quasi „erwachsen“ geworden und haben sich endlich aus dem Schatten des Olaf Thörsen bewegt, der mit Vision Divine die alte Italo-Schiene weiter fährt. Freeman ist so etwas wie ein Befreiungsschlag geworden. Man hat den Eindruck, gerade weil die Italiener nicht krampfhaft auf Eingängigkeit abzielen, ist ihnen diese vortrefflich gelungen. Die Melodien klingen natürlich, unverbraucht und sie funktionieren, egal ob Labyrinth knüppelhart, verspielt experimentell, metallisch düster, industriell kalt oder auch hardrockend ihre Songs aufziehen. Erlaubt ist, was untypisch und unerwartet ist. Dadurch ergibt sich ein sehr abwechslungsreiches Album mit 10 Songs, die alle ihren eigenen Charakter haben und nachdrücklich beweisen, dass die neuen Labyrinth in keine Schublade gehören dürfen.
Eine beeindruckende Rückkehr…
Tracklist:
1) L.Y.A.F.H.
2) Deserter
3) Dive in Open Waters
4) Freeman
5) M3
6) Face And Pay
7) Malcolm Grey
8) Nothing New
9) Infidels
10) Meanings
Line-Up:
Roberto Tiranti - Vocals
Andrea Cantarelli - Guitar
Mattia Stancioiu - Drums
Cristiano Bertocchi - Bass
Pier Gonella - Guitar
Andrea "Mc" De Paoli - Keyboards
8.0 Punkte von LEX (am 03.03.2005)
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musikalischer Background des Verfassers True-und Power-Metal, Viking/Pagan/Folk-Metal, Osteuropa und Exoten in jeglicher Form, Genreübergreifendes, auch mal Thrash oder Death und Black in melodischer Ausprägung sowie ein wenig Gothic und Punk.
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