Krokus (Schweiz) "Hoodoo" CD
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LIVE-BERICHTE: Krokus vom 28.02.2004
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Lange Zeit mehrte sich das unbestätigte Gerücht, dass sich der Schweizer Hardrock-Export Nummer 1 wieder in Originalbesetzung zusammen gefunden hatte. Es folgte im Jahre 2008 ein umjubeltes Konzert in Bern und von da an war klar, dass es nicht bei Gerüchten bleiben wird. Schnell war auch klar, dass es ein neues Studioalbum geben wird. Gespannt wartete die Hardrockwelt auf die Rückkehr der glorreichen Fünf. Nun liegt das neue Werk vor und es reiht sich nahtlos in die Zeit von „Hardware“ und „One Vice At A Time“ ein, als ob es nie ein Auseinanderbrechen der Band gegeben hätte. Ihre größten Erfolge konnte die Eidgenossen in den Achtzigern verbuchen und mit „Headhunter“ haben sie einen Meilenstein des Riffrocks hingelegt. Hört man die Songs des neuen Albums das erste Mal, stellt man sich zwangsläufig die Frage, wo die Band heute stehen würde, wäre sie nicht am Erfolg zerbrochen. Lange Jahre wirkte die Band wie ein eigenes Abziehbild, welches zwar immer hervorragende Alben hervorbrachte, aber der ganz große Erfolg der alten Tage blieb aus. Hört man Songs wie „Drive It In“ oder auch die erste Single „Hoodoo Woman“, so weiß man auch ziemlich schnell warum. Nur das Zusammenspiel von Fernando von Arb, Chris von Rohr und der einzigartigen Stimme von Marc Storace alleine machen die Magie dieser Band aus. Dass dann auch noch Mark Kohler und Freddy Steady dabei sind, rundet die Sache eindrucksvoll ab. Was die Jungs hier auf Silberling gebracht haben ist Schweizer Riffrock der allerersten Güte. So furztrocken wie die Band hier zu Werke geht, hat man Krokus schon lange nicht mehr gehört. Lediglich das Cover der Bikerhymne „Born To Be Wild“ hätten sie sich sparen sollen. Dieser Song ist bereits so überstrapaziert und ausgenudelt, dass man außer der Originalversion von Steppenwolf keine andere Version mehr braucht. Die restlichen Songs des Albums klingen so, wie man Krokus hören möchte. Stets ein wenig altbacken und doch einfach nur endlos geile Rocksongs. Knochentrocken und stets diese bluesige Attitüde. Freuen wir uns also jetzt schon auf eine hoffentlich anstehende Tour.
Fazit: Warum nicht gleich so?!
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Drive It In
2. Hoodoo Woman
3. Born To Be Wild
4. Rock & Roll Handshake
5. Ride Into The Sun
6. Too Hot
7. In My Blood
8. Dirty Street
9. Keep Me Rolling
10. Shot Of Love
11. Firestar
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9.0 Punkte von Christoph (am 16.03.2010)
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musikalischer Background des Verfassers Melodicrock allgemein, AOR, True Metal, Prog-Metal
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