Davidian (Deutschland) "...In Pain" CD-R
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Mit DAVIDIAN bespreche ich an dieser Stelle erstmals eine Demo-Band welche sich jedoch schon einen Namen im Underground machen konnte. (Siehe bald nachfolgendes Interview.) Die vorliegende Cd „...in pain“ wurde bereits im Jahre 2000 im Proberaum der Band aufgenommen und dementsprechend sollte man vom Sound nicht allzu viel erwarten, etwas schwach und leise dringt der „Agressive Thrash Metal“ der 5 Süddeutschen aus den Boxen. Allerdings ist der Sound für eine Proberaumaufnahme gar nicht schlecht geraten wenn man ihn mit anderen Aufnahmen dieser Art vergleicht. Beim Hören der CD vergisst man dieses Manko allerdings recht schnell da die Plüderhauserner einiges zu bieten haben: Versiert gespielter und meist im Midtempobereich angesiedelter Thrash Metal mit einigen Ausflügen in höhere Tempogefilde bietet sich dem Hörer innerhalb der nächsten 4 Songs (plus Intro und Outro). Die Musik ist nicht gerade komplex gestaltet was die Effektivität jedoch um einiges erhöht: Gleich beim kraftvollen, an die alten METALLICA erinnernder, Opener „The face you’ll never see again“ zieht man alle Register und bietet einen absolut moshkompatiblen Song welcher nicht zuletzt dank der sägenden Gitarren der beiden Gitarristen live eine absolute Granate ist (der Verfasser kann dies bezeugen!). Auch der Gesang des Shouters Chris fügt sich gut ins Gesamtbild und klingt teilweise nach Phil Anselmo (PANTERA). Sowieso lässt die ganze CD Vergleiche zu SLAYER ( das Hauptvorbild der Band), SEPULTURA, (sehr) alte METALLICA oder eben PANTERA aufkommen, eine Mischung aus den oben genannten beschreibt die CD recht gut. Die restlichen 3 Songs können diesen hohen Standard zwar nicht halten, bieten aber immer noch überdurchschnittlichen, trocken heruntergezockten Thrash Metal der alten Garde. Man merkt der Band an dass sie Spaß am spielen hat und sich voll und ganz dem Metal verschrieben hat, wie es auch sein sollte! Perfekt ist diese CD zwar noch lange nicht, besonders an den Texten hapert es meiner Ansicht noch etwas, klingt das verwendetet Englisch noch ein wenig zu sehr nach Schulbank. Besonders deutlich wird dies bei dem Stück „Burning Witches“ (das schwächste Stück der CD mit einem relativ albern wirkenden Text) oder dem etwas bei SIX FEET UNDER abgekupferten Text zu „Torture“.
Alles in allem jedoch eine recht gelungene Veröffentlichung welche weit über dem Standard anderer Proberaumaufnahmen liegt was nicht zuletzt am 1000%-igen Einsatz aller Mitglieder liegt.
Bleibt noch anzumerken dass die CD nicht mehr erhältlich ist da die Band zur Zeit im Studio ist um neue und alte Songs in ein besseres Soundgewand zu kleiden. Ist dies der Fall ist auch eine höhere Wertung drin!
7.5 Punkte von Björn Springorum (am 23.01.2002)
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musikalischer Background des Verfassers Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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