Carniwhore (Deutschland) "Triple Whoregasm Demo" CD-R
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Also als ich mir den Promotext und das Cover von Carniwhore ’s „Triple Whoregasm Demo” das erste Mal ansah, bzw. durchlas beschlich mich das Gefühl das die vier Visbeker ein wenig zulange in einer der Südoldenburger Legebatterien zugebracht haben. Die unkomischen und pubertär anmutenden Synonyme will ich gar nicht erst kommentieren, aber die verbalen Ergüsse im Infoblatt haben es mir im Alleingang schon schwer genug gemacht den CD Slot zu öffnen. Wie soll’s dann erst mit der Musik werden??
Ums noch mal festzuhalten: Derartige Peinlichkeiten sind wirklich nur dem Piledriver persönlich erlaubt! Punkt aus, basta….
Und erstaunlicherweise: In eine ähnlich schräge Kerbe wie die Metal Inquisition (oder die kanadischen Thor) schlagen Carniwhore dann auch.
Man nehme ein wenig Bay Area und Teutonen Thrash der Rumpeligen Sorte, dazu ein paar Anleihen NWOBHM und mische das mit ein paar Deutschpunk Zitaten (der Anfängliche Basslauf bei Shemale love Desaster ist doch von Slime, oder?) und bastelt daraus ein Drei-Track Demo. Ach ja, bevor ich es vergesse: Tom Angelripper’s Sodomistenbande war sicher auch im Einflussboot als Shemale love Desaster komponiert wurde, oder?
Eins muss man dem schmierig dreckigem Metal aber lassen: man kann sich mühen wie man will, „Triple Whoregasm Demo” ist einfach nicht schlecht zu reden. Schon allein wegen dem Opener „The Wanking Crew“, der eine echt coole Mischung aus oben genannten Einflüssen bildet, geht das nicht. Da passt sogar die selbstauferlegte Schmierfink und Siff Attitüde perfekt. Ziemlich eingängige Nummer, sicher stilistisch nicht so ausgefeilt und musikalisch noch ne klasse schlechter als der Piledriver, aber irgendwie doch beachtlich.
Und auch das gemächlich im Midtempo dahertrabende ’Circle of the Whore’ hat Charme und kann musikalisch überzeugen (Die Lyrics sind aber eher peinlich…). Besonders der Chorus hat Stil und lässt Ohrwurmqualitäten nicht missen. Nur Shemale Love Desaster ist ne Spur zu platt geraten und biedert sich zu offensichtlich an. Aber ansonsten: Respekt!
Fazit: Überraschung! - Hier hat eine Band ein wirklich interessantes, partykompatibles Drei-Track Demo eingespielt, das mit Thrashiger Punk’n Roll Mucke recht nett daher kommt kann.
Line-Up:
Paddy Cabbage: punches, kicks and hits
Blitzkrieg Stivo: Orale Penetration
Dr. Diarrahoe: Six Sonic Steel Shocks
Ans the Boylord: Footsteps of a hard-rocking
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. The wanking crew
2. Shemale love Desaster
3. Circle of the whore
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6.5 Punkte von Blizzard (am 17.04.2010)
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musikalischer Background des Verfassers NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
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