Der nächste Death Metal/Hardcore Überflieger kommt aus Deutschland und wurde erst 2003 gegründet, soll heißen: Die 5 Jungs musizieren erst seit knapp 2 Jahren zusammen und haben ein HAMMERMÄßIGES Debutalbum eingetrümmert, das absolut keine Wünsche offen läßt!!
Definitv mehr Death Metal (amerikanische wie auch schwedischer Abstammung) als Hardcore,
die einzigen HC Elemente im Gesamtklangbild sind die Breakdowns und 50% der Vocals. Ja, nur 50% denn die Restlichen 50% werden gegrowlt das es sich gewaschen hat.
Das ist Death Metal von dem ich mir gerne mal die Birne abschrauben lasse und die HC Einflüsse stellen bei NEAERA auf alle Fälle eine Bereicherung der Sounds dar und klingen zu keiner Sekunde aufgesetzt oder nach Trendanbiederei!
Hier findet man alles! Da überschlagen sich die Growls mit dem Screams, auf ein richtig fettes Riffgewitter kommt ein Breakdown das wie eine Bomb einschlägt, man sucht förmlich die Verletzungen die diese Druckwelle am Körper verursacht hat.
Von schwedisch beeinflußten Melodiebögen bis zu DoubleBass Attacken die einem die Haare vom Kopf fegen. Hier ist einfach alles drauf.
Da sollte man auf alle Fälle mal reinhören:
Track 5 (Where submission reigns) - Dieser Track stellt (für mich) das absolute Highlight dar.
Eine eingängige Melodie die sich sofort im Hirn festsetzt, eingehämmert in eine Riffwand die einen wegbläst! Und die Drums versuchen mit Melodie und DoubleBass Attacken wiederum diese Wand ein zu reißen. Die Vocals pendeln perfekt zwischen Screams und Growl. (HIT! HIT!)
Track 7 (...to oblivion) - Eingeleitet von Track 6 (From grief...) der nur als Intro dient, wird hier das DeathMetal Brett geboten, das uns andere Bands nur versprechen. Von Anfang an werden hier absolut keine Gefangenen gemacht. Es brettert los, die Growls setzen ein, es schwenkt leicht um in thrashige Gefilde und schon hat man vergessen das die Jungs eigentlich mit Hardcore liebäugeln.
Track 11 (Beyond the gates) - Death Metal meets Thrash Metal und einen HC-Shouter am Mikro, der ab und an mal von den Growls abgelöst wird. Von ''Bulldozer'' bis ''Tornado'' haben sie alle Geschwindigkeiten hier vereint.
Jeder einzelne Track (12 + Intro) ist eine Perle für sich, der eine ein bißchen mehr Hardcore, der andere wieder ein bißchen mehr Death Metal. Ich habe noch keine Band bis jetzt gehört die beide Stile so perfekt verbunden haben wie NEAERA. (die einzigen die es annähernd schaffen sind Dead to Fall)
Sie klingen wie eine gewaltige Mischung aus MALEVOLENT CREATION, UNANIMATED, BOLT THROWER, CALIBAN und DEAD TO FALL.
Ein absolutes Hammerteil, das von Durchlauf zu Durchlauf immer besser und besser wird.
Wenn NEAERA es schaffen diesen wütend, stampfenden Haßbrocken genauso oder noch gewaltiger Live um zu setzen, dann werde sie bestimmt diverse Hallen in Grund und Asche legen.
9.0 Punkte von Meaningless (am 18.03.2005)
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musikalischer Background des Verfassers Death Metal (bevorzugt SwedenDeath), Thrash Metal, Stoner Rock, Power Metal, Hardcore, Doom Metal
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